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Tempo-Abzocke? Mann will Stadt verklagen

Wolfsburg Tempo-Abzocke? Mann will Stadt verklagen

Hat die Stadt im Sommer 2010 Wolfsburgs Autofahrer abgezockt? Diesen Vorwurf erhebt Friedrich Schäfer (70), dessen Frau Carola kurz nach Einführung des neuen Tempolimits auf dem Berliner Ring geblitzt wurde. Schäfer will jetzt die Stadt verklagen – und erhält offenbar Schützenhilfe vom ADAC.

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Friedrich Schäfer: Wegen Knöllchen will er die Stadt verklagen.

Quelle: Photowerk (mv)

Im vergangenen Juli baute die Stadt die Tempo-60-Schilder auf der Berliner Brücke und dem Berliner Ring ab, um den Verkehr zu entschleunigen und den Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Als die Schilder weg waren, galt über Nacht automatisch ein Tempolimit von 50 km/h.

„Ich bin diese Strecke jahrzehntelang gefahren und wie vielen anderen Wolfsburgern ist mir die Entfernung der Schilder gar nicht aufgefallen“, sagt Schäfer. Kurz nachdem das neue Tempolimit galt, habe die Stadt laut Schäfer eine Radarfalle am Berliner Ring postiert. Der Almker und seine Frau wurden mit 58 Stundenkilometern geblitzt. Dafür soll Schäfer 15 Euro an die Stadt zahlen – und denkt gar nicht daran, die Strafe zu berappen. „Das ist eine unzulässige Abzocke. Ich werde die Stadt verklagen“, gibt sich der Rentner kampfeswillig. Dabei geht es ihm ums Prinzip.

Unterstützung erhält Friedrich Schäfer offenbar vom ADAC. „Mir wurde gesagt, dass ich gute Chancen habe, denn die Stadt hätte nach gängiger Rechtsprechung auf das neue Tempolimit hinweisen müssen“, so Schäfer.

htz

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