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Telekom baut 48 Telefonzellen ab

Fernsprecher nicht mehr rentabel Telekom baut 48 Telefonzellen ab

Es lohnt sich nicht mehr: Die Telekom möchte in Wolfsburg fast alle öffentliche Telefonzellen abbauen. 48 Standorte sollen verschwinden, weil sie in Zeiten von Handys nicht mehr rentabel sind. Laut Telekom wurden Anfang des Jahres schon fast ein Dutzend Zellen und Telefonstationen abgebaut.

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Bild mit Seltenheitswert: In den Zeiten von Handys werden öffentliche Fernsprecher kaum noch genutzt. Die Telekom will in Wolfsburg daher 48 Standorte abbauen.

Quelle: Roland Hermstein

Wolsburg. Die Ortsräte wurden vorab von der WMG informiert. Überall dort, wo die öffentlichen Fernsprecher weniger als 50 Euro Umsatz haben, will die Telekom handeln.

Doch geht es nach der WMG, dann sollen von den 48 Telefonzellen in Wolfsburg noch 38 erhalten bleiben. Das hat vor kurzem auch der Wirtschaftsausschuss der WMG beschlossen.

Wer wird sich am Schluss also durchsetzen? WMG und Telekom halten sich bislang bedeckt, verweisen auf laufende Verfahren und Abstimmungsgespräche. Konkrete Zahlen, wie viele Telefonzellen es aktuell in Wolfsburg gibt und welche genau abgebaut werden, dazu gibt es keine konkreten Informationen. Nur: „Eine zeitnahe Entscheidung wird von der WMG angestrebt“, so Geschäftsführer Holger Stoye. Die Telekom verweist indes darauf, dass es bundesweit nur noch 30.000 öffentliche Telefone gebe. Und selbst bereits stillgelegte Zellen verursachten Kosten, für Standortmiete und die Beseitigung von Vandalismus-Schäden. Die Telekom ist sich sicher: „Wären die Kommunen selbst für den Betrieb der öffentlichen Telefonzellen zuständig, dann hätten sie die allermeisten schon längst flächendeckend abgeschafft“, so Telekom-Sprecherin Stefanie Halle. Bleibt also abzuwarten, wer sich in den Verhandlungen durchsetzt, Telekom oder WMG.

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