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Technischer Defekt führte zur Katastrophe

Feuer in Hehlingen Technischer Defekt führte zur Katastrophe

Nun steht definitiv fest: Es war keine Brandstiftung. Laut Analyse eines Gutachters hat ein technischer Defekt im September den Brand eines Wohnhauses in Hehlingen mit einem Todesopfer und zwei Verletzten verursacht.

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Feuer mit einer Toten in Hehlingen: Ursache der Katastrophe war ein technischer Defekt.
 

Quelle: Boris Baschin

Hehlingen. Nach der Feuerkatastrophe in Hehlingen mit einem Todesopfer und zwei Schwerverletzten erwiesen sich die Ermittlungen zur Brandursache als schwierig und langwierig, nun aber liegt der Polizei das Ergebnis vor. Sprecher Sven-Marco Claus: „Es handelte sich definitiv um einen technischen Defekt.“

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65 Feuerwehrleute waren am Samstagmorgen bei dem Brand am Katthagen im Einsatz. Für eine Bewohnerin kam jede Hilfe zu spät – sie starb in den Flammen.

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Mehrmals hatten Experten der Kriminalpolizei gemeinsam mit Brandsachverständigen die Ruine in der Straße Katthagen in Hehlingen untersucht. Mittlerweile hat der Gutachter eine abschließende Stellungnahme vorgelegt. Demnach handelte es sich definitiv weder um vorsätzliche noch um fahrlässige Brandstiftung, Claus: „Ursache war ein technischer Defekt, der von einem elektrischen Gerät ausging“ – noch genauer wolle man die konkrete Brandentstehung nicht öffentlich kommunizieren. Damit steht auch fest: Niemand hat Schuld an dem Unglück, das entsprechende Ermittlungsverfahren wurde eingestellt.

Am 16. September war das Dachgeschoss des Wohnhauses in der Straße Katthagen in Hehlingen fast komplett abgebrannt, eine junge Mutter (23) kam in den Flammen ums Leben. Ihr Lebensgefährte (31) und der gemeinsame Sohn (3) wurden schwer verletzt. Während der Vater das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen konnte, habe sich bei dem Junge bisher leider keine entscheidende Verbesserung des Gesundheitszustands eingestellt; er liege weiter auf der Intensivstation.

Von Ulrich Franke

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