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Taucher finden Tresor statt Tatwaffe

Wolfsburg Taucher finden Tresor statt Tatwaffe

Wolfsburg. Mit dem Einsatz von zwei Tauchern setzte die Bereitschaftspolizei gestern die Suche nach der Tatwaffe vom Mord in der Rostocker Straße in Westhagen fort. Die Beamten waren am Regenrückhaltebecken auf dem Hageberg im Einsatz. Die Waffe tauchte nicht auf - aber ein Tresor, möglicherweise aus einer anderen Straftat.

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Hageberg: Die Polizei suchte eine Waffe und fand einen Tresor.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Die Maßnahme war Teil der Suchaktion, die am Donnerstag mit dem Durchstreifen von Büschen rund um das Mietshaus, in dem die 24-Jährige getötet worden war, begonnen hatte. Der Tatverdächtige, der 26 Jahre alte Lebensgefährte der Frau, sitzt in U-Haft und schweige weiterhin, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Um 9 Uhr ging der erste Taucher gestern ins Wasser. „Wir suchen den Boden halbkreisförmig ab“, erklärte ein Beamter. An den Taucheranzügen waren Leinen befestigt, bei jeder neuen Runde gab‘s mehr Seil. Claus: „Konkrete Hinweise auf diesen Teich gab es nicht, es handelt sich um eine systematische Suche.“

Die Tatwaffe tauchte allerdings auch gestern nicht auf, aber nach eineinhalb Stunden fanden die Taucher einen Tresor mit elektronischem Zahlenschloss, der offenbar an der Rückwand aufgeschnitten wurde. Die Spurensicherung rückte an.

Vom Ufer aus beobachteten immer wieder Fußgänger die Suche, hielten sich aber vorbildlich zurück, um die Ermittlungen nicht zu behindern. Da auch ein Rettungswagen vor Ort war, fürchteten viele der Schaulustigen anfangs, es ginge um die Suche nach einer Leiche. Die meisten wussten aber vom Mord an der 24-Jährigen.

Einige sprachen auch über die zweite Bluttat vom Donnerstagabend in der Schillerstraße. Dort hatte eine 52-Jährige einen Angriff durch ihren Lebensgefährten (51) knapp überlebt. Wolfgang Pusch (74) sagte: „Es ist ganz schlimm geworden, jeden Tag hört und liest man von einem Toten.“

amü

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