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Taucher-Aktion am Hageberg: Polizei sucht Tatwaffe nach Mord

Wolfsburg-Westhagen Taucher-Aktion am Hageberg: Polizei sucht Tatwaffe nach Mord

Wolfsburg. Die Suche nach der Tatwaffe von dem Mord in Westhagen geht weiter. Am Montag tasteten zwei Tauchergruppen der Polizei aus Braunschweig und Hannover den Boden eines Bereichs an der Südseite des Regenrückhaltebeckens auf dem Hageberg systematisch ab.

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Hageberg: Taucher suchten im Regenrückhaltebecken erneut nach Hinweisen zum Mord in Westhagen. Am Dienstag geht die Aktion weiter.

Quelle: Sebastian Bisch

Sie forschten nicht nur nach der Mordwaffe: „Wir suchen nach allen Dingen, die mit der Tat in Zusammenhang stehen“, erklärte Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Am Montag fanden die Einsatzkräfte allerdings keine verwertbaren Hinweise .

Am Dienstag geht die Aktion weiter. Bereits vor einigen Tagen hatte eine Tauchergruppe den Bereich abgesucht (WAZ berichtete), jetzt kamen noch mehr Einsatzkräfte, um den Boden systematisch Meter für Meter abzutasten. Grund dafür sind Hinweise von Zeugen. „Denen müssen wir nachgehen“, sagte Claus. Denn der dringend tatverdächtige Lebensgefährte der ermordeten Frau schweigt weiterhin.

Mit Bojen grenzte die Polizei den Bereich, den sie durchsuchen wollte, ein. Er reichte rund 60 Meter in den Teich hinein. Zu Beginn fischten die Taucher einen verrosteten Einkaufswagen aus dem Regenrückhaltebecken, außerdem holten sie eine leere Geldkassette aus 1,20 Meter tiefem Wasser.

Polizisten durchkämmten nach dem Mord auch den Weg zwischen der Wohnung des Mordopfers (24) in der Rostocker Straße bis zum Regenrückhaltebecken und sicherten Spuren. Außerdem nahmen sie sich Mülltonnen nahe der Wohnung, in der die Bluttat geschah, vor. Auch dort könnte der Täter die Tatwaffe oder andere Gegenstände, die für die Ermittlungen wichtig sind, entsorgt haben.

syt

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