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Tanzendes Theater: Beifall für „Wir“ im Hallenbad

Wolfsburg Tanzendes Theater: Beifall für „Wir“ im Hallenbad

Wolfsburg. Dafür gab es zurecht tosenden Beifall: Das Tanzende Theater führte gestern Abend im Hallenbad zum ersten Mal seine neue Produktion „Wir“ auf - eine Kooperation mit der IG Metall. Nachdenkliches Musik- und Tanztheater über die Rollen von „wir“ und „ich“ in der modernen Welt.

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„Wir“: Das Tanzende Theater glänzte wieder mit einer beeindruckenden Choreographie, gefühlvollen Gesangseinlagen und passenden Filmeinspielungen.

Quelle: Tim Schulze

Zu Beginn begrüßten Sabine Thanner, Leitern des Tanzenden Theaters, und Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg, die vielen Premierengäste. Darunter VW-Betriebsrats-Chef Bernd Osterloh, Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Vorgänger Rolf Schnellecke sowie Autostadt-Chef Otto Ferdinand Wachs. „Wir“ hat das Tanzende Theater anlässlich des 70. Geburtstags der IG Metall Wolfsburg einstudiert. „Ich freue mich, so viele Menschen im Publikum zu sehen, die uns seit vielen Jahren unterstützen“, betonte Thanner. Für sie ein schönes „Wir“.

Ums „Wir“ geht‘s auch im neuen Stück. Ums schöne „Wir“ wie Familie und Freunde, die einem auch in schlechten Zeiten beistehen. Besonders bewegend der Auftritt von Yannik Spyra, der unter spinaler Muskelatrophie leidet und im Rollstuhl sitzt. Dank helfender Hände habe er „keine Angst“ mehr - so sang er.

Aber es geht auch ums böse „Wir“ - „aktuell gibt es 36 Kriege auf der Welt“, heißt es in einem Film. Und es geht ums Peudo-“Wir“ digitaler (Facebook)-Welten mit tausenden virtuellen Freunden, unter denen man real trotzdem allein ist. Ich statt wir. Ganz real beeindruckend waren Choreographie und Gesang. Fazit: Tolles „Wir“, dieses Tanzende Theater.

bis

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