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Tankstellenüberfall: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Wolfsburg Tankstellenüberfall: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Ist der Polizei ein großer Fang gelungen? In der Nacht zu Mittwoch nahmen die Beamten nach einem erneuten Überfall auf eine Tankstelle zwei Verdächtige aus dem Landkreis Helmstedt fest.

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Sie könnten für acht bewaffnete Raubüberfälle in den letzten Wochen in Frage kommen – der letzte ereignete sich am Dienstagabend in Almke.

Ein maskierter und bewaffneter Mann überfällt eine Tankstelle, flüchtet anschließend zunächst zu Fuß, womöglich wartet irgendwo ein Komplize – die Parallelen in allen Fällen sind unübersehbar. Dennoch kann oder will die Polizei bisher nicht bestätigen, dass die Serientäter gefasst sind. Nicht einmal das Alter der Verdächtigen nennt Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Mit Rücksicht auf das laufende Verfahren.“

Der jüngste Fall ereignete sich am Dienstag in der Aral-Tankstelle in Almke. Gegen 20.50 Uhr betritt der Räuber den Verkaufsraum, bedroht die 19-jährige Mitarbeiterin mit der Waffe und flüchtet mit mehreren hundert Euro zunächst zu Fuß. Erstmals hat die Polizei offenbar Glück: Ein Zeuge beobachtet, wie der Räuber nicht weit entfernt offenbar zu einem Komplizen in ein Fluchtfahrzeug steigt, das Richtung Neindorf  verschwindet. Drei Stunden später nimmt die Polizei nach groß angelegter Fahndung auf der Rastanlage Ochsendorf die beiden Verdächtigen fest. Ob eine Waffe oder Geld gefunden wurde, sagen die Beamten mit Verweis auf laufende Vernehmungen nicht.

Womöglich hat die 19-jährige Mitarbeiterin von Aral in Almke zum schnellen Fahndungserfolg beigetragen. Johann Thiele, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft „Löwentank“: „Sie hat geistesgegenwärtig noch während des Überfalls den Panik-Knopf gedrückt und damit den Alarm ausgelöst.“ Was ihn am meisten erleichtert: „Dass unserer Mitarbeiterin nichts passiert ist.“

fra

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