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Tanklastzug: Die Säure fraß sich durch die Kleidung

Wolfsburg Tanklastzug: Die Säure fraß sich durch die Kleidung

Der Säure-Unfall in Wendhausen hat zu einem der größten Feuerwehr-Einsätze der letzten Jahre im Raum Wolfsburg geführt: Insgesamt waren am Montag zwischen 7.35 und 20.13 Uhr 300 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Maltester Hilfsdienst, Polizei und Ordnungsamt vor Ort.

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Männer in Rot: Die Einsatzkräfte mussten sich gegen die gefährliche Säure schützen, die sich durch normale Kleidung fraß.

Ein Tanklastzug verlor auf dem Weg nach Holland ätzende Säure, die Lage war brenzlig. Die ersten acht Einsatzkräfte, die vor Ort waren, wurden ärztlich untersucht und mussten ihre Kleidung entsorgen: Die Säure hatte sich durchgefressen. Wendhausens Ortsbürgermeister Burkhard Beese betonte: „Wir hatten in mehrfacher Hinsicht Glück.“ Es hätte angesichts des Westwinds für den Ort Wendhausen böser ausgehen können.

Die Einsatzkräfte gingen beim Umpumpen der Säure in einen anderen Tanklastwagen zeitweise bis an ihre Grenzen. Andreas Meißner, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Helmstedt: „Die Arbeit unter Vollschutz mit Anzug und Atemmaske ist sehr anstrengend und deshalb nur 20 Minuten lang erlaubt.“ Danach muss gewechselt werden. „Zum Glück hatten wir genügend Manpower“, so Meißner. Außerdem dankt er für Schützenhilfe der angrenzenden Läden und der Berufsfeuerwehren aus Wolfsburg und Braunschweig. Von der Wolfsburger Einsatztruppe waren Andreas Beinroth und Andreas Hufschmidt - gleichzeitig Diplomchemiker - bis 20 Uhr mit vor Ort. „Für uns war es beruhigend zu sehen, dass auch wir im Zweifelsfall auf die Unterstützung der gut aufgestellten Helmstedter zählen können“, so Hufschmidt.

Die Ermittlungsgruppe Umweltschutz der Polizei Wolfsburg stellte übrigens kein Fehlverhalten bei Fahrer oder Firma fest. Der Fall wird als Unglücksfall eingestuft.

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