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Taifun auf Philippinen: Wolfsburger sind entsetzt

Wolfsburg Taifun auf Philippinen: Wolfsburger sind entsetzt

Die Taifun-Katastrophe auf den Philippinen mit vermutlich tausenden Toten sorgt auch in der VW-Stadt für Entsetzen. Wolfsburger sorgen sich um Familienmitglieder, andere waren früher als Entwicklungshelfer dort im Einsatz.

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Kennen die Philippinen gut: Peter Pleyer (r.) war Ende der 90er Jahre dort, ebenso wie Extremsportler Joachim Franz (l.).

Quelle: Foto: Hensel

Angst um ihre Verwandten hatte Norma Mietzner - sie lebt seit 33 Jahren in Wolfsburg, wuchs aber auf den Philippinen auf und hat dort noch Familie. „Ich bin dankbar, dass ihnen nichts passiert ist“, sagt sie. Ihre Familie bekam nur den heftigen Regen zu spüren. „Viele Leute dort besitzen selbst nicht viel, aber sie versuchen zu helfen, suchen Decken und Kleider zusammen.“

Extremsportler Joachim Franz nahm früher mit seinem Team am Adventure-Race teil. Die Tour führte auch in das Gebiet, in dem der Taifun gewütet hat. „Ich war total schockiert, als ich die Bilder im Fernsehen gesehen habe“, so Franz. Die Menschen dort seien schon arm, der Taifun habe ihnen oft alles genommen.

Dr. Wolfgang Claus hat auf den Philippinen als Arzt gearbeitet. Ihn berührt die Katastrophe deshalb besonders. Ebenso Peter Pleyer, der über vier Jahre als Entwicklungshelfer auf den Philippinen war: „Es trifft die Ärmsten.“

Die Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Velpke unterstützt die Philippinen seit Jahren und hat dort ein Patenkind. Jedes Jahr wird der Erlös des Weihnachtsbasars gespendet - am 21. November ist der nächste Basar. Auch bei Volkswagen werden die Nachrichten von den Philippinen mit Sorge verfolgt: VW hat zwar keine eigene Produktionsstätte vor Ort, arbeitet aber mit einem einheimischen Importeur zusammen. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wohlauf“, sagte ein VW-Sprecher.

üt/htz/syt

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