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Stadt Wolfsburg Tagesmütter und Stadt bleiben im Gespräch
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Tagesmütter und Stadt bleiben im Gespräch
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00:19 03.09.2018
Streitpunkt: Von Tagesmüttern wird viel Flexibilität erwartet. Doch fordern sie jetzt mehr Transparenz und Klarheit bei der Bewilligung von Betreuungszeiten durch die Stadt Wolfsburg. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Familienservice, Tagesmütter und Stadtverwaltung bleiben beim Thema Betreuungsregelung im Gespräch. „Wir haben uns mehr Transparenz in der Abrechnung und bei den Richtlinien gewünscht“, sagt Sandra Kurtz, die für den Familienservice beim jüngsten Treffen mit dabei war. Ihre Einschätzung: „Wir sind gemeinsam auf einem guten Weg.“

Laut einigen der 100 Tagesmütter kontrolliert die Stadt zu stark

Stadtsprecher Ralf Schmidt gibt auf Nachfrage bekannt: „Die Abteilung Kindertagesbetreuung der Stadt Wolfsburg ist – neben der aktuellen Umstellung der Beitragsfreiheit – dabei, das Verfahren der Beantragung und Bewilligung für Förderung der Kindertagespflege so weiterzuentwickeln, dass es für alle Beteiligten transparent, praktikabel und rechtssicher ist.“ Hintergrund ist, dass die Stadt bei der Überprüfung der Berechtigungen auf Betreuungszeit im Bereich der Tagespflege seit diesem Jahr unter anderem Arbeitszeiten stärker kontrolliert. Laut einigen der 100 Tagesmüttern allerdings zu stark (WAZ berichtete).

„Wir sind nicht zufrieden mit dem Ausgang des Gesprächs“

„Wir sind nicht zufrieden mit dem Ausgang des Gesprächs“, sagt Lilli Schmal. Gemeinsam mit Melek Fahr und Anja Mayer hatte sie als Betroffene an dem Treffen teilgenommen und auf sofortige Antworten gehofft. „Wir wollen niemanden verärgern, aber wir wollen gehört werden“, betonen die drei im Namen aller selbstständigen Tagespflegepersonen, bei denen in diesem Jahr Eltern abgesprungen sind. Sie fühlen sich benachteiligt gegenüber Familiennestern und Krippen, wo reguläre Abhol- und Bringzeiten gelten. Bei der flexiblen Betreuung werde die erforderliche Zeit im Vergleich viel zu knapp bemessen. Denn auch die Selbstständigen müssten wirtschaftlich denken und handeln. Und sie beurteilen offenbar das Beste fürs Wohl des Kindes manchmal anders als einige Sachbearbeitende.

Ende September soll das Muster für künftige Verfahren feststehen

Laut Stadt gab es nur in Einzelfällen Abstimmungsbedarf. Diese seien „in enger Abstimmung mit dem Familienservice und der Abteilung Kindertagesbetreuung mit den jeweiligen Eltern und Tagespflegepersonen geklärt“, so Schmidt. Das Muster für künftige Verfahren soll Ende September vorliegen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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