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Tag der geschlossenen Tür: Klinikum in Finanznot

Wolfsburg Tag der geschlossenen Tür: Klinikum in Finanznot

Zwei Drittel der Krankenhäuser in Niedersachsen sind in Finanznot - und zwar so sehr, dass ihnen das Aus droht. Auch das Wolfsburger Klinikum schreibt rote Zahlen.

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Tag der geschlossenen Tür: Das Klinikum informierte über Finanz-Notstände.

Quelle: Photowerk (bas)

Deshalb startete die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft landesweit eine Solidaritäts-Aktion, um auf mögliche Folgen aufmerksam zu machen: den „Tag der geschlossenen Tür“. Gestern fand die Aktion in Wolfsburg statt.

Drei riesige Türen hatte das Klinikpersonal (vom Direktorium bis zu den Pflegeschülern) in der Fuzo aufgebaut: Zwei rote geschlossene Türen und eine offene grüne Tür. „Ein Sinnbild für die Situation der Krankenhäuser in Niesersachsen“, so Direktor Wilken Köster. „Zwei Drittel haben ernsthafte Probleme.“ Sie können nämlich keine Überschüsse erwirtschaften. „Das liegt aber nicht am schlechten Wirtschaften, sondern am System“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Deshalb fordern die Krankenhäuser eine weitere Reform der Krankenhausfinanzierung. Das bisherige Beitragsschuldengesetz würde im Kern nur zu einer Umverteilung von Geldern führen, die den Krankenhäusern zuvor entzogen wurden. Konkret: Das Hilfspaket des Beitragsschuldengesetzes enthält für 2013 und 2014 bis zu 1,1 Milliarden Euro - verteilt auf zwei Jahre und 2045 Krankenhäuser und weiteren Umverteilungen bleibt die Summe von 86.000 Euro pro Krankenhaus übrig. „Hier ist die Bundespolitik am Zug“, so Köster. Noch mehr sparen gehe nicht: „Wir wollen unsere Mitarbeiter nach Tarif bezahlen.“ Und die Leistungsfähigkeit der Klinik müsse für die Patienten gewährleistet sein.

üt

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