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Stadt Wolfsburg Tag der Niedersachsen 2017 wieder in Wolfsburg?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Tag der Niedersachsen 2017 wieder in Wolfsburg?
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21:23 24.10.2016
Kommt der Tag der Niedersachsen wieder nach Wolfsburg? 2005 trat unter anderem Popsänger Ayman auf. Quelle: Archiv (1) / Hermstein (1)
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Ebenso wie Innenminister Boris Pistorius sei er überzeugt: Wenn es eine Stadt in der Kürze der Zeit noch schaffen könne, dann Wolfsburg. „Wir fangen ja nicht bei Null an“, so Mohrs. Man profitiere von Erfahrungen mit Großveranstaltungen wie VfL-Meisterfeier oder Frauenfußball-WM.

„Gute Stimmung“ soll das Fest vom 1. bis 3. September verbreiten - und möglichst wenig kosten. 150.000 Euro Zuschuss gibt es vom Land, Radiosender sollen Stars in die Stadt holen. Erste Gespräche mit möglichen Sponsoren hätten gezeigt, dass man vor Ort auch nicht mit leeren Händen dastehe, so Mohrs. Im Jahr 2005 habe Wolfsburg das Fest sogar ganz ohne Geld aus der Stadtkasse ausrichten können. Bis zu 200.000 Euro sollten im Haushalt 2017 trotzdem eingeplant werden - „aber so viel wollen und werden wir nicht brauchen“.

An der Spitze des Organisationsteams: Michael Sothmann (Bürgerdienste), Dennis Weilmann (Stadt-Kommunikation) und Joachim Schingale (WMG), der auch auf die Erfahrung von Christopher Hesse (Abteilungsleiter Veranstaltungen) setzt. Sothmann saß schon 2005 im Organisationsstab. Er sieht eine „riesige Chance, uns erneut als touristische Destination zu empfehlen“.

Die Hotelkapazitäten würden bei mehr als 300.000 Gästen und 6000 Mitwirkenden (Vergleichszahlen: Hildesheim 2015) wohl nicht reichen, so Weilmann. Schulen oder das zurzeit ungenutzte Flüchtlings-Auffanglager im Heinenkamp könnten aber Alternativen darstellen. Konkret geplant werden kann erst ab 2. November: Dann entscheidet der Rat der Stadt über ein Ja oder Nein.

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Würden den Tag der Niedersachsen gerne in Wolfsburg ausrichten: Christopher Hesse, Joachim Schingale, Dennis Weilmann, Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Michael Sothmann (v.l.).

WAZ-Info: Tag der Niedersachsen

Ins Leben gerufen hat den „Tag der Niedersachsen“ im Jahr 1981 Wilfried Hasselmann, damals Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten. Ebenso wie Aurich, Celle, Goslar und Hameln war Wolfsburg bereits zweimal Gastgeber (1983 und 2005).

Das dreitägige Fest soll die Vielfalt von Kultur und Geschichte sowie regionale Besonderheiten deutlich machen. Seit 2013 wird nur noch alle zwei Jahre gefeiert, dafür beteiligt sich das Land seit 2015 mit einem größeren Betrag an den Kosten.

Innenminister Boris Pistorius ist Vorsitzender des Kuratoriums, das gemeinsam mit einem Programmbeirat und der Ausrichterstadt die Organisation übernimmt.

Unterstützung aus Fallersleben

ein Kommentar von Andrea Müller-Kudelka

Es klang ein bisschen wie Angela Merkels „Wir schaffen das“, als Oberbürgermeister Klaus Mohrs gestern für Wolfsburg als möglichen Ausrichter des Tages der Niedersachsen 2017 warb. Tatsächlich konnte sein Vorgänger Rolf Schnellecke im Jahr 2005 eine ausgesprochen positive Bilanz nach dem 25. Fest ziehen.

Zu verdanken war das neben den Sponsoren vielen Ehrenamtlichen, die sich voller Elan beteiligten. Der Blickpunkt Fallersleben hat diesmal schon wieder einen wichtigen Beitrag geleistet: Vorsitzender Otto Saucke verlegte auf Bitte der Verwaltung das eigentlich geplante Altstadtfest um eine Woche vor. Wenn alle so kooperativ sind, steht der dritten Auflage wohl wirklich nichts im Wege.


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