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Stadt Wolfsburg Täter versteckte sich in Kühltruhe
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Täter versteckte sich in Kühltruhe
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20:01 22.05.2018
Kurios: Nach dem Einbruch in den Hol-ab-Getränkemarkt in Mörse versteckte sich der mutmaßliche Täter in einer Kühltruhe vor der Polizei. Dort nahmen ihn die Beamten vorübergehend fest. Quelle: Roland Hermstein
Mörse/Fallersleben

Dem ersten Anschein nach ist der 34-jährige Wolfsburger auch für einen versuchten Einbruch in den Rewe-Getränkemarkt in Fallersleben am frühen Dienstagmorgen verantwortlich.

Das Vorgehen in Mörse und Fallersleben war identisch

In beiden Fällen war das Vorgehen identisch. Der Täter brach jeweils die Eingangstür gewaltsam auf. Weil dabei offenbar in Fallersleben die Alarmanlage des Marktes laut losschrillte, ließ der Unbekannte von dem Vorhaben ab und konnte trotz sofort eingeleiteter Fahndung unerkannt entkommen.

Völlig anders war die Situation dagegen am frühen Pfingstsonntagmorgen im Hol-ab-Markt in Mörse. Dort schaffte es der 34-Jährige trotz ebenfalls ausgelöster Alarmanlage in die Verkaufsräume. Offenbar ging er davon aus, dass die Polizei schnell vor Ort sein würde und versteckte sich in einer Kühltruhe in einem Büroraum.

Beamte nahmen den mutmaßlichen Täter in einer Kühltruhe fest

„Bei der Tatortaufnahme wurde eine Marktmitarbeiterin durch verdächtige Geräusche aufmerksam“, berichtete Polizeisprecher Sven-Marco Claus. „Daraufhin konnten zurückeilende Beamte den Tatverdächtigen noch direkt in der Kühltruhe festnehmen.“ Die Ermittler stellten Einbruchswerkzeug und diverse Zigarettenschachteln sicher. Bei der Polizei räumte der als drogenabhängig bekannte Wolfsburger die Tat ein.

Polizei: „Ein Tatzusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden“

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er am Sonntag wegen fehlender Haftgründe entlassen. Ob er auch für den versuchten Einbruch in Fallersleben infrage kommt? „Ein Tatzusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden“, erklärte Sven-Marco Claus.

Von Jörn Graue

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