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Stadt Wolfsburg Tabletten ergaunert: 37-jähriger Wolfsburger verurteilt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Tabletten ergaunert: 37-jähriger Wolfsburger verurteilt
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19:50 15.03.2019
Amtsgericht: Ein 37-Jähriger aus Wolfsburg, der sich unrechtmäßig eine Vielzahl von Tabletten verschafft hatte, wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Quelle: Tim Schulze
Wolfsburg

Darüber hinaus trägt der Verurteilte die Kosten des Verfahrens und muss den der Krankenkasse entstandenen Schaden von 6312,25 Euro zurückzahlen. Der Handel mit den ergaunerten Tabletten konnte dem Angeklagten aber nicht nachgewiesen werden, obwohl die hohe Anzahl der Tabletten das nahegelegt hatte. Die Abstände zwischen den Rezepten betrug in allein 18 Fällen weniger als eine Woche. Verordnet wurden dabei jeweils Hunderterpackungen eines starken Schmerzmittels – ein Vorrat, der im Fall der maximal erlaubten Tagesdosis des Medikamentes für mindestens sieben Wochen reicht. Eine Packung kostete 147,96 Euro – die Krankenkasse des Angeklagten zahlte und zahlte.

„Dass Tablettenabhängige eine Vielzahl der erlaubten Tageshöchstdosis konsumieren, ist dem Gericht wohl bekannt. Aber hier haben Sie sich doch erhebliche Mengen Tabletten verschafft“, merkte die Richterin zweifelnd an. Auch der Staatsanwalt ließ sich nicht beirren: „Das kaufe ich Ihnen hier nicht ab. Das sieht hier nach Vorratshaltung aus und kann nur dem Weiterverkauf gedient haben.“ Nachweisen konnten sie es dem Angeklagten aber nicht – daher galt in dubio pro reo: Im Zweifel für den Angeklagten.

Dieser gab an, bis zu zehn Tabletten täglich geschluckt zu haben. „2016 oder 2017 hatte ich sogar eine Überdosis genommen und wurde erst wieder auf der Intensivstation wach“, so der Angeklagte. Mittlerweile habe er eine Therapie gemacht, sei „clean“ und gehe einer geregelten Arbeit nach. Diese positive Sozialprognose und seine geständige Einlassung wurden am Ende strafmildernd berücksichtigt.

Von der WAZ-Redaktion/swi

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