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Stadt Wolfsburg TV-Dreh in der Innenstadt zu Klebe-Attacken
Wolfsburg Stadt Wolfsburg TV-Dreh in der Innenstadt zu Klebe-Attacken
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00:21 15.09.2018
Die Kleberattacke kommt ins Fernsehen: Sandro Spagnolo zeigt Kameramann Marcel Kipke und Malte von der Brelie die Motorhaube mit den Spuren des aggressiven Klebers. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
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Innenstadt

Sandro Spagnolo ist eines der jüngsten Opfer einer Kleber-Attacke. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag bespritzte ein Unbekannter die Motorhaube seines Leasing-Golf in der Stresemannstraße mit aggressivem Flüssigkleber. Ein TV-Team der Produktionsfirma „Kamera Zwei“ erfuhr davon durch die WAZ und drehte am Mittwoch mit dem Opfer, der Polizei und in einer Autowerkstatt einen Beitrag über die Serie dieser ganz speziellen Sachbeschädigungen in Wolfsburg.

Die Taten weisen bei Ort und Wochentag kein Muster auf

Anfang September lagen die Tatorte in Vorsfelde, jetzt in der Innenstadt. Betroffene, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus, gebe es mittlerweile in so gut wie jedem Wolfsburger Stadtteil. Seit den jüngsten drei Fällen in der Stresemannstraße (WAZ berichtete) seien zu den mehr als 350 alten zwar noch keine neuen hinzugekommen, aber wann es wieder so weit ist, mag niemand abschätzen. Die Taten zeigten kein Muster – weder was den Ort noch was den Wochentag angeht. Sie geschehen lautlos. „Und wenn man sich die Spuren ansieht, muss der Täter dafür nicht einmal stehenbleiben“, so Claus. Trotzdem hofft er, dass Bürger durch die Berichterstattung aufmerksam werden und bei verdächtigen Beobachtungen sofort die 110 wählen. „Dann sind wir ganz schnell da!“, verspricht Claus.

„Ich hoffe, der Typ kommt richtig unter Druck!“

Genau das möchte auch Spagnolo mit seinem TV-Auftritt bewirken – oder zumindest, dass der Täter Angst bekommt, weiterzumachen. „Ich hoffe, der Typ kommt richtig unter Druck!“, sagt er zu Kameramann Marcel Kipke und Malte von der Brelie, die ihre Beiträge verschiedenen TV-Sendern anbieten. Gesendet wird der Beitrag wohl am Freitagmittag, 14. September, in der ZDF-Drehscheibe, eine weitere Ausstrahlung ist für die Sendung „Hallo Deutschland“ ab 17.10 Uhr geplant.

Der Kleber wirkt wie Säure: Reste müssen oft bis aufs Blech abgeschliffen und Kunststoffteile ausgetauscht werden. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Peter Hamann plädiert dafür, die Sache überregional bekannt zu machen, um eventuell einen Klebstoffhändler zu finden, bei dem innerhalb der vergangenen Monate auffallend viele Bestellungen aus Wolfsburg eingingen. Dabei profitiert Hamann von den Taten: Er betreibt eine Werkstatt für Karosserie- und Lackierarbeiten in der Zeppelinstraße und hat schon „zig Fälle“ verarztet. Das sei aufwendig, betont er: Weil der Flüssigkleber so aggressiv ist, müssten auch die letzten Reste abgeschliffen werden, oft bis aufs Blech – sonst tauchen die Spuren im neuen Lack wieder auf.

Von Andrea Müller-Kudelka

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