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Syrien-Krieg: Wolfsburger kämpfen bei den Islamisten

Wolfsburg Syrien-Krieg: Wolfsburger kämpfen bei den Islamisten

Offenbar sind Wolfsburger in Syrien in den Jihad, den „Heiligen Krieg“ gezogen. Der Verfassungsschutz geht von rund einem Dutzend Niedersachsen aus, die sich an Kämpfen gegen das dortige Assad-Regime beteiligen - „auch aus dem Bereich Braunschweig-Wolfsburg“, wie Sprecherin Anke Klein sagt.

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IS-Kämpfer in Syrien: Auch junge Männer aus der Region Wolfsburg/Braunschweig haben sich in das Kriegsgebiet abgesetzt.

Bundesweit gehen die Behörden von rund 400 Islamisten aus, die sich den IS-Kämpfern („Islamischer Staat“) in Syrien angeschlossen haben. In moslemischen Kreisen in Wolfsburg wird von bis zu 20 jungen Leuten gesprochen, die in den letzten Tagen und Wochen Hals über Kopf in den Krieg nach Syrien gezogen seien. Wohl eine zu hohe Zahl, wie der niedersächsische Verfassungsschutz glaubt. Aber: Kämpfende radikale Islamisten in Syrien kommen offensichtlich auch aus dem Wolfsburger Raum. Hier warnt der Verfassungsschutz seit Jahren vor einem „salafistischen Netzwerk“ - 2007 hatte ein 16-jähriger Wolfsburger Zünder für die „Sauerland-Bomber“ nach Deutschland geschmuggelt.

Oberstes Ziel der Salafisten sei es, in einem islamischen Staat zu leben. Die „jihadistischen Salafisten“ setzten dafür auch Gewalt bis hin zum eigenen Tod ein. Außer den rund einem Dutzend Kämpfern seien auch bis zu 20 Personen für angebliche Hilfskonvois nach Syrien gereist - ob es wirklich um humanitäre Hilfe oder jihadistische Unterstützung mit Kampfeinsätzen geht, sei im Einzelfall schwer festzustellen.

Und: Weitere „ausreisewillige Personen“ seien bekannt, bei denen die Entziehung des Passes zurzeit geprüft werde.Verfassungsschutz-Sprecherin Anke Klein erklärte zu diesem Punkt : „Auch darunter befinden sich möglicherweise Personen aus dem Bereich Wolfsburg-Braunschweig.“

fra

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