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Stadt Wolfsburg Suche nach 36-jährigem Vorsfelder fortgesetzt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Suche nach 36-jährigem Vorsfelder fortgesetzt
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20:58 30.10.2012
Großaktion auf dem Allersee: Die Polizei setzte gestern bei der Suche neben Leichenspürhunden auch ein Sonar-Boot ein. Quelle: Photowerk (he)
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Der Mann war nach der Bluttat von Vorsfelde, die sich am 21. Oktober ereignet hatte, spurlos verschwunden (siehe Text rechts). Offenbar schließt die Polizei einen Selbstmord nicht aus.

Bereits am Montagmorgen war deshalb mit Leichenspürhunden am Allersee nach Bruns gesucht worden. Auch gestern wurden die Spürhunde auf Booten über den See gefahren. Sie zeigten an mehreren Stellen Leichengeruch an. Darauf kamen Wasserschutzpolizisten aus Hannover mit ihrem Sonar-Boot zum Einsatz – es kann mit Hilfe von Schallwellen Gegenstände auf dem Gewässergrund orten. Die Beamten suchten vier Stunden lang den Bereich am Nordufer ab, der zuvor von den beiden Hundeführerinnen mit Bojen abgesteckt worden war – allerdings ohne Erfolg.

Polizeisprecher Thomas Figge zog eine ernüchterte Bilanz: „Wir haben nichts Verwertbares gefunden.“ Die Ermittler würden sich deshalb nun auf die Öffentlichkeitsfahndung nach Marten-Florian Bruns konzentrieren.

Die Polizeiaktion zog gestern viele Passanten in ihren Bann. Immer wieder blieben Spaziergänger stehen, um die Boote auf dem Wasser zu beobachten. Auch bei den Medien war das Interesse groß: So drehte NDR-Online einen Filmbeitrag über die Suche, NDR 1 berichtete zudem im Hörfunk.

rpf

Dieser Text wurde am Dienstag, 30. Oktober, um 20.50 Uhr aktualisiert.

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