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Sturzopfer gibt nicht auf: Die Stadt soll zahlen!

Wolfsburg Sturzopfer gibt nicht auf: Die Stadt soll zahlen!

Thomas Margraf gibt nach seiner gerichtlichen Niederlage gegen die Stadt Wolfsburg nicht auf. Der 48-Jährige, der 2012 im Allerpark in eine tiefe Grube gestürzt war, geht vor dem Oberlandesgericht in Berufung.

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Diese Grube ist gefährlich: Thomas Margraf stürzte hier und fordert eine Entschädigung von der Stadt.

Quelle: Photowerk (he)

Er fordert eine Entschädigung für die schlimmen Verletzungen nach dem gefährlichen Sturz.

„Ich wache bis heute jeden Tag mit Schmerzen auf“, sagt der 48-jährige Familienvater aus der Gemeinde Lehre. Er habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch einen gerichtlichen Erfolg zu verbuchen. „Für mich und alle anderen, die zu Fuß im Allerpark unterwegs sind“, betont Margraf.

André Scherwing, der Anwalt des Sturzopfers, schätzt die Erfolgsaussichten vor dem Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig positiv ein. „Jede Baufirma müsste um solch eine Grube ein Absperrband ziehen“, sagt der Jurist. Die Stadt geht jedoch davon aus, dass sie ihre Verkehrssicherungspflicht nicht verletzt hat und ließ sich auch auf eine gütliche Einigung nicht ein. Scherwing sieht hinter diesem Verhalten Methode: „Kommunen lassen es in solchen Fällen häufig auf Gerichtsverfahren ankommen.“

Der Sturz hatte sich im August 2012 im Allerpark ereignet (WAZ berichtete). Nach dem Besuch der Autostadt-Wassershow ging Margraf mit seiner Familie durch den Park zum Auto. Er stürzte in eine tiefe Grube und zog sich Brüche zu. Seither fordert er von der Stadt Wolfsburg 7000 Euro Schmerzensgeld und einen Ausgleich für Verdienstausfälle. Das Landgericht wies die Klage ab. Die Stadt habe ihre Sicherungspflicht nicht verletzt, so die Richterin.

Die Stadt ließ kürzlich Warnbaken an der Unfallstelle im Allerpark aufstellen - angeblich nur zur Sicherung der Feuerwehrzufahrt...

rpf

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