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Sturzbetrunkener Mann tritt Hund und beleidigt Passanten

Polizeieinsatz am Nordkopf Sturzbetrunkener Mann tritt Hund und beleidigt Passanten

Er war mit 3,21 Promille sturzbetrunken, beleidigte Passanten und – vielleicht am schlimmsten – trat nach seinem Hund. Weil er auf alarmierte Polizisten losging und sich erheblich wehrte, nahmen Beamte den Mann fest.

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Festnahme: Ein Betrunkener beleidigte Passanten.

Quelle: Foto: Archiv

Wolfsburg. Er war mit 3,21 Promille sturzbetrunken, beleidigte Passanten und – vielleicht am schlimmsten – trat nach seinem Hund. Weil er auf alarmierte Polizisten losging und sich erheblich wehrte, nahmen Beamte den Mann fest.

Am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr alarmierten Passanten die Polizei an den Nordkopf in Wolfsburg. Dort berichteten mehrere Zeugen den Beamten, dass der Hundebesitzer im Bereich des Omnibusbahnhofs und in einem Lebensmittelmarkt lautstark rumgeschrien, Passanten angepöbelt und beleidigt habe. Der Hund, ein Labrador, sei die ganze Zeit über frei herumgelaufen, habe Passanten angesprungen und belästigt. Auch habe der Mann seinen Hund getreten.

Die Beamten forderten daraufhin den Hundebesitzer auf, sich auszuweisen und seinen vierbeinigen Freund anzuleinen. Dieser Aufforderung kam der Hundehalter jedoch nicht nach, sondern verhielt sich auffallend aggressiv gegenüber den Einsatzkräften. Als der betrunkene Mann eine bedrohliche Haltung einnahm und mit dem Kopf voraus die Ordnungshüter anzugreifen schien, brachten die Polizisten den Mann zu Boden und fuhren ihn zur Wache. Der Labrador saß währenddessen in wenigen Metern Entfernung und schaute sich alles friedlich an. Ein Polizist konnte den Vierbeiner anleinen und der Feuerwehr übergeben, die den Hund ins Tierheim brachte.

Auf der Wache kam dann heraus, dass es sich bei dem Hundebesitzer um einen 43 Jahre alten Mann aus dem Bereich Gifhorn handelt. Ein Atemalkoholtest ergab 3,21 Promille. Dem 43-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, konnte der Gifhorner seinen Weg fortsetzen, allerdings ohne Hund. Ob und wann der 43-Jährige seinen Labrador zurückerhält, wird die Verwaltungsbehörde am Wohnsitz des Hundehalters entscheiden.

Vor Gericht wird sich der Hundebesitzer zumindest wegen Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

Von Redaktion

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