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Sturz: Gericht weist Klage ab

Wolfsburg Sturz: Gericht weist Klage ab

Das Landgericht Braunschweig hat am Dienstag die Klage des Sturzopfers Thomas Margraf gegen die Stadt Wolfsburg abgewiesen. Der 48-Jährige war im August im Allerpark in eine tiefe Grube gefallen (WAZ berichtete).

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Sturz im Allerpark: Die Stadt verletzte ihre Pflicht nicht.

Quelle: Roland Hermstein

Die Zivilrichterin hatte bereits in der Verhandlung im Juni betont, dass sie eine deutliche Mitschuld beim Sturzopfer Margraf sehe. Gestern wurde aus dieser Einschätzung Gewissheit - die Richterin wies die Klage gegen die Stadt Wolfsburg ab. Zu ihrer Urteilsbegründung sagte sie: „Es ist das eigene Risiko des Klägers, wenn er durch den unbeleuchteten Park geht.“ Die Stadt habe ihre Sicherungspflicht nicht verletzt.

Bei der gestrigen Sitzung handelte es sich nur um einen Verkündungs-Termin, dem die Anwälte beider Parteien fern blieben. Margraf erfuhr deshalb von der WAZ das Urteil und zeigte sich enttäuscht: „Ich finde das nicht in Ordnung. Dieses Urteil betrifft auch viele andere Leute, die nachts durch den Allerpark gehen.“ Er will nun so schnell wie möglich mit seinem Anwalt sprechen. „Solange meine Rechtsschutzversicherung zahlt, werde ich auf keinen Fall aufgeben“, so Margraf.

Der Sturz hatte sich im August 2012 im Allerpark ereignet. Nach dem Besuch der Wassershow in der Autostadt ging Margraf mit seiner Familie durch den Park zum Auto. Dabei stürzte er in eine tiefe Grube und zog sich Brüche zu (Foto). Für den Sturz und dessen Folgen macht der Familienvater die Stadt Wolfsburg verantwortlich. Margraf fordert 7000 Euro Schmerzensgeld sowie einen Ausgleich für Verdienstausfälle.

rpf

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