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Sturmschäden: Im Wald droht Lebensgefahr

Wolfsburg Sturmschäden: Im Wald droht Lebensgefahr

Im Wald herrscht nach dem Orkantief Siegfried noch immer Lebensgefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste. Besonders hart hat es die Revierförsterei Barnbruch zwischen Wolfsburg und Gifhorn getroffen. Deshalb sperren die Landesforsten dort während der Aufräumarbeiten einige Bereiche.

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Im Barnbruch: Drei Harvester arbeiten die Sturmschäden ab, stellenweise mussten alle Bäume gefällt werden.

Quelle: Photowerk (he)

„Das Schlimmste ist, dass die Wurzeln vieler Bäume abgerissen sind, ohne dass man ihnen das ansehen würde - da reicht ein Windhauch und sie kippen um. Für Spaziergänger kann so eine Situation zu einer Art Mausefalle werden“, betont Stefan Fenner, Sprecher der Landesforsten. Deshalb hätten die Landesforsten schnell reagiert und Teilbereiche des Waldes, vor allem in der Revierförsterei Barnbruch, gesperrt.

Wichtig sei jetzt, dass die Sperrungen auch beachtet werden, betont Betriebsdezernent Reinhard Ferchland von den Landesforsten. Dennoch habe Maschinenführer Heiko Wiegmann, der einen der drei Harvester bedient, die aktuell im Barnbruch für Ordnung sorgen, bereits Spaziergänger und Radler beobachtet, die trotz der Sperrungen im Wald unterwegs waren - gerade während der Arbeiten ein Risiko.

Wie schlimm die Situation vor Ort wirklich ist, verdeutlicht Revierförster Joachim Remitz: Normalerweise fallen im Barnbruch jährlich etwa 6000 Kubikmeter Brennholz an. Nach dem Sturm waren es mit 20.000 mehr als dreimal so viel. Im gesamten Wolfsburger und Gifhorner Waldgebiet sind es rund 30.000 Kubikmeter.

kau

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Wolfsburg
Nach dem Sturm: Aufräumen im Wald.

Mit voller Wucht hat das Orkantief Siegfried auch die Revierförsterei Barnbruch getroffen. Spaziergänger sollten zurzeit nicht in den Wald - es besteht Lebensgefahr!

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