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Stadt Wolfsburg Sturm tobt über Wolfsburg: 200 Einsätze für Feuerwehr und Polizei
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Sturm tobt über Wolfsburg: 200 Einsätze für Feuerwehr und Polizei
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21:00 05.10.2017
Totalschaden: Am Steimker Berg stürzte ein Baum auf ein parkendes Auto. Quelle: Privat
Wolfsburg

Das Sturmtief Xavier hat in Wolfsburg eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Der mächtige Sturm hat Dutzende Bäume entwurzelt oder abgeknickt, die Feuerwehr hatte weit mehr als 140 Einsätze im Stadtgebiet und im Umland. Verletzt wurde nach Angaben von Polizei und Feuerwehr niemand. Allerdings sind hohe Sachschäden entstanden, als Bäume auf Autos und Grundstücke stürzten. Und: Stundenlang fuhren keine Züge.

Zur Mittagszeit begann einer der arbeitsreichsten Tage in diesem Jahr für die Wolfsburger Feuerwehren. „In der Zeit von 13 bis 17 Uhr sind die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren insgesamt zu 141 Einsätzen gefahren“, berichtet Stadtsprecherin Elke Wichmann. Auch danach war noch lange nicht Schluss, aus dem ganzen Stadtgebiet wurden immer neue Baustellen für die Einsatzkräfte gemeldet. Hier lag ein Baum auf der Straße, dort drohte ein weiterer umzustürzen – die Zahl der Aufgaben schien auch am Abend kein Ende zu nehmen. Eine abschließende Bilanz will die Stadt am Freitag ziehen, in der Ruhe nach dem Sturm.

Aufräumen in der Röntgenstraße: Ein Baum war zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Straße gestürzt. Durch die Wurzeln hat auch der Gehweg Schaden genommen. Quelle: Sebastian Bisch

Auch die Polizei wurde von 12 bis 18 Uhr zu insgesamt 55 Einsätzen im Rahmen des Sturms gerufen. Sprecher Sven-Marco Claus: „Teilweise mussten Straßen wie die L 294 zwischen Mörse und Hattorf und die K 70 bei Ehmen wegen zahlreich umgefallener Bäume zur Räumung der Gefahrenstellen vorübergehend gesperrt werden.“ Alles in allem hatten Feuerwehr und Polizei deutlich über 200 Einsätze .

Zwar stürzten Bäume auf mindestens vier Autos (Dresdener Straße in Fallersleben, Hochring am Eichelkamp, Stralsunder Ring in Westhaben und nahe dem Parkhotel am Steimker Berg), verletzt wurde aber niemand. Auch Bauzäune wurden umgerissen, Dachziegel landeten auf Wegen, Mülltonnen und Dixie-Toiletten wurden umgeworfen und in der Rothenfelder Straße sogar Balkonstühle auf die Fahrbahn geweht.

Fallersleben: Auch in der Herzogin-Clara-Straße musste die Feuerwehr anrücken. Quelle: Gero Gerewitz

Einen Schreckmoment gab es am Nachmittag im Rathaus A. Wohl aufgrund des Sturms hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst, die Mitarbeiter mussten das Gebäude bis zur Entwarnung verlassen. Unterm Glasdach auf dem Hugo-Bork-Platz hatten die Schausteller des Oktoberfestes die größten Sorgen. Mit vereinter Kraft verhinderten sie, dass ihre Buden abgedeckt oder beschädigt wurden. In aller Eile schlossen und verrammelten sie ihre Stände.

Von Kevin Nobs

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