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Stadt Wolfsburg Stürmer: In Bremen hat Allofs gute gefunden...
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stürmer: In Bremen hat Allofs gute gefunden...
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00:26 15.08.2014
Der Beweis: VfL-Manager Klaus Allofs (r.) hat ein Händchen für Transfers von starken Stürmern - nach Bremen holte er Claudio Pizarro.
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Romelu Lukaku und Mario Mandzukic waren zu teuer. Álvaro Morata wollte nicht. Bei Alternativen wie dem Hoffenheimer Anthony Modeste zögert der VfL: Reicht die Qualität? „Wir machen nur etwas, wenn es aus sportlicher und finanzieller Sicht Sinn macht“, wiederholt Allofs in diesem Sommer fast täglich.

Dass er nicht von diesem Credo abrückt, zeigt seine klare Linie. Doch im Gegensatz zum Sommer vor einem Jahr und zum vergangenen Winter, als man dann doch (nur) mit Bas Dost und Ivica Olic weiterspielte, ist der Druck jetzt etwas größer. „Es ist nicht so, dass wir keine Spieler haben“, sagt Allofs öffentlich zwar. „Aber wir würden vorn gern etwas machen.“ Schon, weil nicht klar ist, in welchem Zustand der lange verletzte Dost in die Saison mit drei Wettbewerben geht.

Dass der frühere Weltklasse-Stürmer Allofs ein Auge für gute Angreifer hat, bewies er mehrmals - zu Bremer Zeiten. Da holte er etwa Claudio Pizarro aus Südamerika. Den kannte in Europa keiner, aber er war vom ersten Einsatz an eine echte Verstärkung und wurde zu einem der besten Bundesliga-Stürmer überhaupt. Ein Coup war auch die Verpflichtung des angehenden Nationalspielers Miroslav Klose von Kaiserslautern, hinter dem die halbe Liga her war. Aber auch die Transfers von Ivan Klasnic oder Hugo Almeida waren Erfolge. Daneben gegriffen hatte Allofs seltener, über Markus Rosenberg, Boubacar Sanogo oder Marko Arnautovic gibt es geteilte Meinungen.

rs

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