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Stadt Wolfsburg Studie der Stadt: So denkt die Jugend
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Studie der Stadt: So denkt die Jugend
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23:55 22.04.2015
Wolfsburgs Jugendliche: Am liebsten beschäftigen sie sich mit ihrem Smartphone oder sind in Diskos und Kneipen unterwegs. Quelle: Fotos: Archiv
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Befragt wurden über Schulen (inklusive Berufsschulen) genau 2013 Jugendliche, das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 16,5 Jahren. Es wurden auch Jugendliche und junge Leute im Alter unter 14 und auch über 21 berücksichtigt, wenn sie an schulischen Maßnahmen teilnahmen.

Hier eine Auswahl von Einzelthemen und Ergebnissen:

Familiensituation:

66,5 Prozent der befragten Jugendlichen lebten in Haushalten mit beiden Elternteilen, 18,6 Prozent in Haushalten mit Alleinerziehenden, 10,3 Prozent in Stiefelternfamilien und 4,6 Prozent in sonstigen Haushalten.

Wohnsituation:

92,6 Prozent der befragten Jugendlichen hatten ein eigenes Zimmer, 7,4 Prozent teilten sich ein Zimmer mit Geschwistern oder anderen Personen.

Taschengeld:

31,5 Prozent der Jugendlichen bekamen kein Taschengeld, 7,3 Prozent erhielten über 100 Euro im Monat, 4,6 Prozent zwischen 75 und 100 Euro. Jugendliche im Alter von 15 Jahren erhielten im Schnitt 38,60 Euro, 16- bis 18-Jährige im Schnitt 65,60 Euro und Ältere im Schnitt 111,20 Euro.

Selbstbild (die Befragten konnten Aussagen unter anderem mit einem „Stimmt genau“ beantworten):

12,2 Prozent der Befragten fühlten sich oft von allem überfordert, 29,2 Prozent war manchmal einfach alles egal, 40,3 Prozent waren mit sich im Großen und Ganzen zufrieden, 40,2 Prozent waren der Meinung, sie könnten auf einiges stolz sein.

Wochenende:

51,8 Prozent konnten am Wochenende so lange weg bleiben, wie sie wollten, 11,0 Prozent durften nach 23 Uhr nach Hause kommen, 7,4 Prozent mussten spätestens um 20 Uhr zu Hause sein.

Freizeitverhalten:

94,0 Prozent besuchten selten oder nie einen Jugendtreff, 55,5 Prozent machten selten oder nie Unternehmungen mit der Familie, 57,3 Prozent lasen selten oder nie, 85,1 Prozent hörten täglich Musik, 85 Prozent beschäftigten sich täglich mit Smartphone oder Computer, 54,6 Prozent saßen täglich vor dem Bildschirm (TV, Filme).

Beliebte Freizeitorte für Jugendliche:

City-Galerie (85,4 Prozent), Innenstadt (82,5), Kinos (77,5), Bäder (75,7) Discos, Kneipen, Cafés (69,5), Sportvereine (61,9), Kirchengemeinden (16,8), Jugendtreffs (15,5).

Freizeitangebote:

7,6 Prozent der Befragten waren mit dem Freizeitangebot in Wolfsburg sehr zufrieden, 47,4 Prozent eher zufrieden, 35,1 Prozent eher unzufrieden und 9,9 Prozent unzufrieden.

Probleme:

Große Probleme waren für die Befragten die Umweltverschmutzung (31,8 Prozent), (Drogenmissbrauch (26,6), Gewalt und Kriminalität (23,4), Lehrstellenmangel (21,6) und Ausländerfeindlichkeit (21,4).

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