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Studie: Wolfsburg steht bundesweit sehr gut da

Wolfsburg Studie: Wolfsburg steht bundesweit sehr gut da

Keine Verschuldung, hohe Löhne, starkes Wachstum: Wirtschaftlich ist Wolfsburg bundesweit top. Aber die VW-Stadt hat auch Schwachpunkte - zu diesem Ergebnis kommt das Regional-Ranking des Magazins Focus, das alle 402 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands vergleicht. Die WAZ hat Wolfsburg und den Nachbarn Gifhorn unter die Lupe genommen.

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Motor der Region: Vor allem Dank VW steht Wolfsburg im bundesweiten Ranking der Regionen bestens da. Als Schwächen gelten der hohe Senioren-Anteil und die Mieten.

Quelle: Fotos (3): Archiv

Wo lebt es sich am besten? In den Kategorien Wohlstand, Jobs, Sicherheit, Kosten, Wohnraum und Infrastruktur verglich das Institut Edition Empirica im Auftrag des Nachrichtenmagazins die Regionen. Die besten Bedingungen haben demnach die Bayern, neun ihrer Landkreise besetzen die Top Ten, angeführt von Eichstätt. Wolfsburg landet auf Rang 151, Gifhorn liegt genau in der Mitte: auf dem Platz 201 von 402.

Bei einigen der 33 Indikatoren steht Wolfsburg sogar bundesweit an der Spitze. Etwa bei Verschuldung (Null!) und Gewerbesteuereinnahmen. Schwächen seien laut Studie hohe Mietkosten und der hohe Anteil von Senioren an der Bevölkerung.

Anders der benachbarte Landkreis. „Gifhorn zählt in Deutschland mit zur Spitze, was Kinder angeht“, so Dr. Wolfgang Steinle von Edition Empirica. Stärken seien der Anteil junger Leute an der Bevölkerung und die Bautätigkeit.

Schwächen seien dagegen die Abwanderung gerade jener jungen Leute und die vielen tödlichen Unfälle. Gifhorn hat bundesweit nur Platz 382, innerhalb Niedersachsens ist das der zweitschlechteste Wert. Wolfsburg dagegen steht bei der Sicherheit im Verkehr bundesweit auf Platz 43.

 

Hier ist Wolfsburg top

Hier sind Wolfsburgs Stärken und Gifhorns Schwächen laut Studie des Nachrichtenmagazins Focus:

  • Sicherheit : Bei tödlichen Unfällen kommt Wolfsburg bundesweit auf Platz 43, Gifhorn ist fast Schlusslicht: Platz 382.
  • Gewerbesteuereinnahmen : Wolfsburg ist klarer Sieger aller Kreise und Städte, Gifhorn liegt weit hinten auf Platz 337.
  • Wanderung der 18- bis 29-Jährigen: Wolfsburg (Platz 63) erlebt laut Dr. Wolfgang Steinle von Edition Empirica eine Zuwanderung, Gifhorn (333) verliert junge Leute an Städte mit Hochschulen und Unis sowie mit Arbeitsplätzen.
  • Wachstum des Bruttoinlandsprodukts : Mit fast zehn Prozent (2008 bis 2012) landet Wolfsburg auf Platz vier, Gifhorn mit 2,7 Prozent immerhin auf Platz 95.
  • Bruttolöhne : Klares Plus für Wolfsburg mit Platz 29, Gifhorn abgeschlagen auf Platz 313.
  • Wohnraumversorgung und Infrastruktur: Wolfsburg liegt auf Platz 20, Gifhorn auf 195.
  • Verschuldung : Wolfsburg ist mit null auf Platz 1, Gifhorn steht mit Platz 126 (878 Euro pro Kopf) laut Steinle aber noch sehr gut.
  • Steuereinnahmen : Mit 3600 Euro pro Einwohner und Jahr kommt Wolfsburg auf Platz eins, Gifhorn schafft 727 Euro (Platz 280).
 

Hier ist Gifhorn top

Hier sind Gifhorns Stärken und Wolfsburgs Schwächen laut Studie des Nachrichtenmagazins Focus:

  • Kosten zum Beispiel für Bauland : Da steht Gifhorn mit Platz 208 besser da als Wolfsburg (321).
  • Mieten : Auch da ein Punkt für Gifhorn: Platz 251 mit einer Angebotsmiete von 6,26 Euro gegenüber Platz 338 für Wolfsburg mit 7,61 Euro.
  • Bautätigkeit : Deutliches Plus für Gifhorn bei der Zahl der Baugenehmigungen, Platz 71 gegen Platz 263 für Wolfsburg.
  • Demografie/Gesundheit: Platz 101 für Gifhorn und 249 für Wolfsburg. Bei jenen jungen Leuten, die in den nächsten fünf Jahren auf den Arbeitsmarkt kommen, liegt Gifhorn sogar auf 54 und Wolfsburg nur auf 309. Beim Anteil der unter zehn Jahre alten Kinder an der Bevölkerung liegt Gifhorn auf Rang 49 und Wolfsburg auf 213.
  • Arbeitslosigkeit : Hier liegen Wolfsburg (4,8 Prozent im September) und Gifhorn (4,9) mit den Plätzen 151 und 158 fast gleichauf.

rtm

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