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Studie: Kaum bezahlbarer Wohnraum?

Wolfsburg Studie: Kaum bezahlbarer Wohnraum?

Auf dem Wohnungsmarkt haben es einkommensschwache Familien in Wolfsburg schwieriger als in vielen anderen Städten. Das Wohnungsangebot sei für sie besonders gering. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, die gestern veröffentlicht wurde.

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Wenig preiswerter Wohnraum? In Wolfsburg sollen es einkommensschwache Familien besonders schwer haben. Neubauten (rechts: Entwurf für die Drömlingstraße) sind oft eher anspruchsvoll.

Gerade einmal neun Prozent aller Wolfsburger Wohnungen seien bezahlbar und familiengerecht. Ein Gegenbeispiel in Niedersachsen ist laut der Studie Hildesheim, das mit einer Quote von 43 Prozent sogar bundesweit hervorsticht. Mit fünf Prozent stehe Oldenburg besonders schlecht da.

Die Situation in Wolfsburg kann Stadtsprecher Ralf Schmidt zum Teil bestätigen. Hintergrund sei aber nicht die zu geringe Zahl an preiswerten Wohnungen, sondern die allgemeine Wohnungsnot. Es gebe „sehr viele Wohnungen, die sowohl im Preis als auch in Ausstattung und Größe für einkommensschwächere Haushalte, auch Familien, geeignet sind“, so Schmidt. Das Problem: Diese seien wegen der Wohnungsknappheit oft an Haushalte vermietet, die auch eine höherwertige Ausstattung mieten würden. Im Rahmen der Wohnbauoffensive der Stadt soll gerade diesen Haushalten neuer Wohnraum geboten werden - so dass auch die günstigeren Wohnungen wieder frei würden.

Schmidt: „Natürlich wird es auch in Wolfsburg künftig sozialen Wohnungsneubau geben müssen.“ Der relative Umfang werde aber geringer sein als in Ballungsräumen wie Hamburg oder München.

kn

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