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Strompanne im Rathaus: 170.000 Euro für mehr Sicherheit

Wolfsburg Strompanne im Rathaus: 170.000 Euro für mehr Sicherheit

Unbemerkt von der Öffentlichkeit gab es Ende Februar eine Riesenpanne im Rechenzentrum der Stadt - und die Ursache des Fehlers ist bis heute nicht eindeutig bestimmt. Heute liegt dem Rat der Stadt eine Eilentscheidung vor: Weil die Gefahr groß ist, dass beim nächsten Stromausfall Tausende von Daten verloren gehen, soll die Steuerung für das Computernetzwerk so schnell wie möglich ausgetauscht werden.

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Riesenpanne im Rathaus: Das Rechenzentrum war komplett ausgefallen.

Quelle: Photowerk (mv/Archiv)

Es geschah am Freitag, 24. Februar: Die reguläre Stromversorgung wurde abgeschaltet und eigentlich hätte die Anlage, die alle Rechner, Netzwerke und Server der Stadt betreibt, sofort auf Batteriebetrieb und anschließend auf Notstromdiesel umschalten sollen. Doch das klappte nicht und die Reparatur der unterbrechungsfreien Stromversorgung dauerte im Anschluss mehrere Wochen. Die Verwaltung führt das auch darauf zurück, dass beim Start des Rechenzentrums „aus Kostengründen“ ein reduziertes Sicherheitskonzept ohne zusätzliche Absicherung eingerichtet wurde. Hier müsse „dringend nachgebessert werden“.

170.000 Euro sind notwendig, schätzt die Verwaltung. Die Kosten sollen durch Mittel gedeckt werden, die eigentlich für den Bau des Radwegs Mörse/Detmeroder Teich vorgesehen waren. Er kann aber ohnehin noch nicht gebaut werden, weil die Genehmigung des Landes fehlt.

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