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Streit zwischen Veranstaltern und WMG klärt jetzt das Gericht!

Wolfsburg Streit zwischen Veranstaltern und WMG klärt jetzt das Gericht!

Der Streit zwischen den Veranstaltern Manfred Kucklack sowie Peter Vorlop und der Wolfsburg Marketing (WMG) eskaliert. Mittlerweile sind sogar Gerichte eingeschaltet.

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Auslöser des Ärgers: Die Automeile zum verkaufsoffenen Sonntag. Manfred Kucklack und Peter Vorlop sollen mit ihren Ständen nicht dabei sein. Sie leiteten juristische Schritte gegen die WMG ein.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Jüngster Anlass war die Auto- und Zweiradmeile, die am Sonntag, 4. Mai, in der Fußgängerzone stattfindet.

Grund für die juristische Auseinandersetzung: Kucklack, der die Automeile 1999 in Wolfsburg mitbegründet hatte, bewarb sich mit Vorlop sowie weiteren Anbietern im Januar dieses Jahres für die Veranstaltung. Die WMG wollte sich im Februar wegen einer Zu- oder Absage melden. „Nichts passierte, erst am 5. April bekam ich eine Absage“, so Kucklack. Begründung: Alle Sortimente seien bereits abgedeckt. Juristisch sei solch eine Absage nicht ausreichend, sie müsse detaillierter sein. Deshalb reichten Kucklack, Vorlop und Mandelverkäufer Dannehl eine einstweilige Verfügung dagegen ein - Kucklack und Dannehl bekamen vom Amtsgericht recht. Jetzt muss sich die WMG erklären.

Die drei hätten die Sache gern in einem Gespräch mit der WMG aus der Welt geräumt, „aber das ist leider nicht möglich“, bedauern Kucklack und Vorlop. Auch Stadtbaurätin Monika Thomas hatte das unterstützt, Vorlop und Kucklack unterstreichen, dass sie sich mit der WMG an einen Tisch setzen würden - „aber es wird immer schwieriger“, so Vorlop.

Sie sind enttäuscht, dass nach 20 Jahren guter Zusammenarbeit kein Gespräch möglich sei. Deshalb müssten sie nun den juristischen Weg gehen. Die WMG möchte die Angelegenheit nicht kommentieren, „es ist ein laufendes Verfahren“, begründet Geschäftsführer Joachim Schingale. Gesprächsbedarf sehe er derzeit nicht.

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