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Streit ums Weihnachtsgeld: Bei der WVG droht Streik!

Entscheidung am Mittwoch Streit ums Weihnachtsgeld: Bei der WVG droht Streik!

Am Mittwochmorgen gibt es eine Betriebsversammlung bei der WVG. Hinterher soll feststehen, ob Beschäftigte, vielleicht auch Busfahrer, die Arbeit niederlegen.

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Linienbusse am ZOB: Am Mittwoch wird über einen möglichen Streik entschieden.
 

Quelle: Müller-Kudelka (Archiv)

Wolfsburg.  Stehen bald die Linienbusse der WVG still? Es droht Streik! Der Hintergrund ist ein Tarifstreit – trotz noch lange laufenden Tarifvertrags. Am Mittwoch findet bei der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft eine Betriebsversammlung statt, auf der auch Hermann Hane, Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, spricht. Wohl schon zur Mittagszeit wird feststehen, ob sich Buskunden bald auf Streik einstellen müssen.

Das drängende Problem der Betriebsversammlung ist der Manteltarifvertrag, der erst 2020 ausläuft. Die Dienstleistungsgewerkschaft will Mitarbeiter der Niedersächsischen Verkehrsbetriebe schon vorher besser stellen. Verdi nutzte dafür jetzt ein Sonderkündigungsrecht, das lediglich das Weihnachtsgeld innerhalb des Manteltarifvertrags betrifft. Es sollte, so die Vorstellung der Gewerkschaft, von zuletzt 86 Prozent eines Monatsgehalts auf 100 Prozent erhöht werden. Die Crux: Verdi wurde sich nicht mit den Arbeitgebern einig. Wer jetzt neu eingestellt wird, hat gar keinen Anspruch auf Weihnachtsgeld mehr!

„Am Mittwoch sprechen die Mitarbeiter in der Betriebsversammlung über das weitere Vorgehen“, so Verhandlungsführer Hane. Er selbst werde auch teilnehmen. Wie wahrscheinlich ist ein Streik, an dem sich auch die Busfahrer beteiligen? Hane: „Wir loten alle Möglichkeiten aus.“ Die Versammlung beginnt morgens, dann soll eine Entscheidung fallen. Dass gleich am Mittwoch gestreikt wird, gilt aber als ausgeschlossen.

Das Unternehmen WVG wird kurzfristig auf einen möglichen Ausstand reagieren müssen. Streikt nur eine bestimmte Gruppe, etwa die Busfahrer? Gibt es flächendeckende Arbeitsniederlegung oder kommt man doch noch zu einer Einigung? Am Mittwochmittag soll es feststehen.

Von Kevin Nobs

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