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Streit um Kosten für verletzte Gans

Wolfsburg Streit um Kosten für verletzte Gans

Der Chef der Tierhilfe, Sven-Ulf Weilharter, ist sauer: Weil nicht die Feuerwehr, sondern er selbst eine verletzte Graugans zum Tierarzt nach Sülfeld brachte, will die Stadt die Arzt-Rechnung über 66 Euro nicht zahlen.

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Graugans in Not: Feuerwehr und Tierhilfe befreiten den eingequetschten Vogel – jetzt gibt‘s Streit um die Tierarztrechnung.

Das war passiert: Weilharter wurde von Spaziergängern in die Alessandro-Volta-Straße zu einer verletzten Graugans gerufen – sie war in einem Spalt zwischen Hauswand und Zaun eingequetscht. Da Weilharter das Tier allein nicht befreien konnte, alarmierte er die Feuerwehr. Mit vereinten Kräften halfen die Retter dem Tier aus seiner misslichen Lage und Weilharter bot an, die verletzte Gans zum Tierarzt nach Sülfeld zu bringen. „Dort wurde sie behandelt und ich schickte die Rechnung über 66 Euro wie gewöhnlich zur Stadt“, so Weilharter.

Doch dort stellt man auf stur. Begründung: „Die Berufsfeuerwehr wollte das Tier einem Arzt übergeben, doch Herr Weilharter hat das Tier auf eigenen Wunsch an sich genommen und es zum Arzt gebracht. Er hat dabei nicht im Auftrage der Stadt sondern als Vertreter des Vereins gehandelt“, so Stadt-Sprecherin Raphaela Hensch. Zudem handele es sich nicht um ein Fund-, sondern um ein Wildtier. Die Stadt übernehme aus diesen Gründen keine Behandlungskosten.

Weilharter ist empört: „Ich wollte die Gans doch nur selbst transportieren, damit die Feuerwehr nicht mit fünf Personen und dem Einsatzfahrzeug zum Tierarzt fahren muss.“

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