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Streit um Heinrich-Nordhoff-Straße

Ortsrat Mitte-West Streit um Heinrich-Nordhoff-Straße

Grundlegend gilt: Die Mehrheit des Ortsrates Mitte-West stimmte am Donnerstagabend der Teilsanierung der Heinrich-Nordhoff-Straße zu. Der Weg dahin war aber so holprig wie die Fahrbahndecke. Da wurde der Ton in der Gaststätte des Kleingartenvereins Sonnenschein schon mal schroffer.

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Es rumpelt gewaltig: Nach intensiver Debatte stimmte der Ortsrat Mitte-West für die Teilsanierung der Nordhoff-Straße.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. „Es ist totaler Blödsinn, was Sie hier fordern!“, entfuhr es Sabah Enversen (SPD). Seine harsche Kritik galt Adam Ciemniak (PUG), der mit seiner Fraktion fordert, die Heinrich-Nordhoff-Straße aufwändiger zu sanieren, als es die Verwaltung vorschlägt. SPD und CDU folgen dem Vorstoß der Verwaltung, den Bereich zwischen Major-Hirst-Straße und Grauhorststraße für 1,04 Millionen Euro noch im Sommer dieses Jahr zu sanieren. Für die PUG ist dies überteuerte Kosmetik, man müsse mehr tun - unter anderem mit Lärmschutz für die Anwohner und neuer Beleuchtung (WAZ berichtete).

Es ging hin und her im Ortsrat. Den Argumenten der PUG hielten Vertreter von SPD und CDU entgegen, dass eine größere Investition sich nicht lohne, weil eines Tages schließlich der große Ausbau kommen solle, vielleicht sogar mit neuen Fahrspuren. Daher müsse man jetzt die schlimmsten Stellen ausbessern, aber nicht über die Stränge schlagen. Manuel Schwonberg (CDU): „Denn ich sehe nicht, dass die Heinrich-Nordhoff-Straße in den nächsten Jahren dreispurig ausgebaut wird.“Aber eine Million Euro für eine Zwischenlösung? Ciemniak: „Hier wird Geld verbrannt!“ Martina Breier (SPD): „In diesem Zustand kann sie aber nicht bleiben.“

Verony Reichelt (FDP) äußerte Bedauern über die teils sehr emotionale Debatte. „Ich finde es schade, dass wir uns hier so zerstreiten, wenn wir uns doch in der Sache einig sind“, sagte die Liberale.

In der Abstimmung über die Vorlage der Verwaltung setzten sich SPD und CDU mit ihrer Mehrheit durch. Dagegen wollte niemand stimmen, es gab fünf aber Enthaltungen.

kn

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