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Streik trifft Kitas: Es gibt Notgruppen

Wolfsburg Streik trifft Kitas: Es gibt Notgruppen

Eltern aufgepasst! In den städtischen Kitas wird am morgigen Mittwoch gestreikt. Betroffen sind die Kindertagesstätten am Klinikum, am Schlosspark (Fallersleben), am Gutspark (Alt-Wolfsburg) und Vorsfelde. Etliche Erzieher streiken, es soll Notgruppen geben.

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Warnstreik: Erzieher fordern bessere Entlohnung. Auch Wolfsburger Kitas sind betroffen.

Quelle: Fotos (3): Archiv

„Wir fahren mit zwei Bussen zur Kundgebung nach Braunschweig“, sagt Jürgen Praast von der Gewerkschaft Verdi. Rund 100 Erzieher und Mitarbeiter aus städtischen sozialen Diensten wollen demnach dem Aufruf folgen. Abfahrt ist um 8 Uhr am Wolfsburger Gewerkschaftshaus. Um 11.30 Uhr beginnt eine Demonstration am Braunschweiger Gewerkschaftshaus, um 12 Uhr eine Kundgebung am Platz der Deutschen Einheit.

Das Rathaus stellt sich auf massive Einschränkungen ein. „Darüber werden die Eltern in einem Brief informiert“, sagt Sprecher Andreas Carl. Die Stadt versuche „im Falle von Streiks, im Einvernehmen mit der Gewerkschaft so genannte Notgruppen einzurichten“.

Im Einsatz seien Mitarbeiter, die sich nicht am Ausstand beteiligen. Wann und wo Notgruppen eingerichtet werden, konnte die Stadt gestern noch nicht sagen. Nötig werden dürften sie nach Einschätzung von Verdi aber auf jeden Fall. Praast: „Wie ich das einschätze, können die städtischen Kitas am Mittwoch zumachen.“

Hintergrund des Warnstreiks, zu dem Verdi in fünf Bundesländern aufruft, ist die Tarifverhandlung zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe. Die Gewerkschaft fordert, dass Beschäftigte entsprechend den Anforderungen, die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen seien, bezahlt werden.

kn

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Wolfsburg
Streik: Rund 100 Beschäftigte aus Wolfsburg (unten rechts) fuhren gestern zur Kundgebung in Braunschweig. Die Sozialarbeiter fordern mehr Geld.

Deutlich mehr Geld für Berufe im Sozial-und Erziehungsdienst fordert die Gewerkschaft Verdi. Sie rief gestern zum Warnstreik auf, rund 100 Mitarbeiter aus Wolfsburg folgten diesem Aufruf. Betroffen waren Jugendwerkstatt und die städtischen Kitas (Fallersleben, Mörse, Vorsfelde und Klinikum).

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