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Streik statt Schule: GEW will mehr Lohn

Wolfsburg Streik statt Schule: GEW will mehr Lohn

Arbeitskampf der Sozialarbeiter: Gestern trafen sich 35 pädagogische Mitarbeiter von Wolfsburger Schulen am Hansaplatz zum Streik-Café. Für viele Schüler begannen die Osterferien somit einen Tag früher.

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Die nächste Streikrunde: Gestern kam es erneut zu Unterrichts-Ausfällen an Wolfsburger Förderschulen.

Quelle: Foto: Archiv

Von der Peter-Pan-Schule streikten 24 Mitarbeiter. Inklusive verbeamteter Lehrer, die nicht streiken dürfen, gibt es dort ein Team von 75 Leuten. „Natürlich wird jedes Kind, das kommt, beschult; aber es beeinträchtigt die Arbeitsabläufe deutlich“, sagte Schulleiter Dirk Reincke. Viele Schüler blieben gleich zu Hause, sie kennen das schon. An der Sekundarstufe der Friedrich-von-Schiller-Schule fiel der Unterricht in zwei Klassen aus.

Im Streik-Café waren erstmals auch zwei Mitarbeiter der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule. Gerald Kulms, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Wolfsburg, berichtete von angeregten Diskussionen. „Viel wurde darüber gesprochen, dass die Belastungen immer größer werden, weil das Personal knapp ist“, sagte er. Trotzdem würden die meisten nur als Teilzeitkräfte beschäftigt. Selbst bei der geforderten Lohnerhöhung könnten sie wahrscheinlich ihren Lebensunterhalt damit nicht allein bestreiten. Ein Vorschlag der Arbeitgeber (öffentlicher Dienst der Länder), mehr Geld zu zahlen, dafür aber die Rente zu kürzen, sei auf Empörung gestoßen. Die nächsten Verhandlungen laufen am 28. März.

amü

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