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Streik im öffentlichen Dienst: Folgen werden spürbar

Wolfsburg Streik im öffentlichen Dienst: Folgen werden spürbar

Die Arbeitsniederlegung einiger Mitarbeiter zweier Wolfsburger Schulen am Mittwoch (WAZ berichtete) war nur ein Vorgeplänkel. Im Tarifstreit mit dem Land rufen am Donnerstag, 9. Februar, gleich drei Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes zum ganztägigen Warnstreik auf. Die Folgen wird auch die Stadt Wolfsburg zu spüren bekommen.

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Warnstreik am Donnerstag: Die Gewerkschaften GEW, Verdi und GdP rufen auch in Wolfsburg zum Ausstand auf.

Quelle: dpa (Archiv)

Wolfsburg. „Dieses Mal rufen wir alle pädagogischen Mitarbeiter, Sozialarbeiter und angestellten Lehrkräfte aller Wolfsburger Schulen zum Streik auf“, kündigt Gerald Kulms an, Kreisverbandsvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Er rechne mit rund 50 Teilnehmern aus ganz Wolfsburg, die per Bus oder Bahn zur zentralen Kundgebung nach Hannover fahren. Diese findet nach einem Protestmarsch durch die Landeshauptstadt um 12 Uhr vor dem Niedersächsischen Finanzministerium statt. Da nur Tarifangestellte streiken dürfen, viele Lehrer aber Beamtenstatus haben, dürfte der Unterricht an den Schulen während des Streiks in der Regel aber nicht gefährdet sein.

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi schließen sich dem Aufruf zum Streik am Donnerstag an. „Die Arbeitgeber waren bisher in zwei Verhandlungsrunden nicht bereit, auf unsere Forderungen einzugehen. Jetzt zeigen die Beschäftigten, was sie von dieser Verweigerung halten“, sagte Verdi-Landesleiter Detlef Ahting. Welche Mitarbeiter die Arbeit niederlegen, wird erst am Donnerstag sicher sein. Beim letzten Warnstreik betrafen die Auswirkungen unter anderem das Klinikum, Bereiche des Rathauses sowie Kitas und Museen.

Die Gewerkschaften GEW, Verdi und GdP fordern 6,0 Prozent mehr Lohn sowie weitere Leistungen. In der zweiten Verhandlungsrunde hatte die Arbeitgeberseite noch kein Angebot vorgelegt.

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