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Streik: WVG-Busfahrer legen Freitag die Arbeit nieder

Streit ums Weihnachtsgeld Streik: WVG-Busfahrer legen Freitag die Arbeit nieder

Streik bei der WVG: Die Busfahrer der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft legen am Freitag ihre Arbeit nieder. Dies betrifft alle Linien und auch den Schülerverkehr.

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Streik bei der WVG: Die Busfahrer legen am Freitag die Arbeit nieder.

Quelle: Archiv (Symbolfoto)

Wolfsburg.  Die Busfahrer der WVG werden am Freitag ihre Arbeit niederlegen. Der eintägige Streik bei der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft betrifft alle Buslinien und auch den Schülerverkehr. Die Arbeitsniederlegungen sollen um 3.45 Uhr am Freitagmorgen beginnen und bis 1.50 Uhr in der Nacht zu Samstag andauern.

Da die Subunternehmer der WVG voraussichtlich nicht vom Streik betroffen sein werden, können die von ihnen befahrenen Linien laut WVG bedient werden. Den ausgedünnten Fahrplan für den Streiktag will die WVG am Donnerstag bekanntgeben. Nach Angaben der Stadt können durch die Subunternehmer noch etwa 30 Prozent der Busfahrten stattfinden. Der freigestellte Schülerverkehr, das heißt die Beförderung der Kinder zur Sprachfrühförderung mit den T5-Bussen, wird nicht bestreikt und kann normal stattfinden. Gleiches gilt für den Anrufbus in der Nacht von Freitag zu Samstag.

„Die WVG bittet zu beachten, dass es auf den verbliebenen Fahrten zu einem erhöhten Fahrgastaufkommen kommen kann, so dass eine Beförderung aufgrund möglicher Überfüllung nicht garantiert werden kann“, sagte eine WVG-Sprecherin.

Hintergrund ist ein Streit um das Weihnachtsgeld. Verdi fordert eine Erhöhung von 86 auf 100 Prozent. Da es vom Kommunalen Arbeitgeberverband Niedersachsen kein Angebot und keine weitere Gesprächsbereitschaft gegeben habe, sei der Streik notwendig. „Wir müssen jetzt nachlegen und den Druck erhöhen“, begründete Gewerkschaftssekretär Hermann Hane die zusätzlichen Streiks. Sollte der Arbeitgeberverband nicht reagieren, sei eine Ausweitung auf Göttingen und Hannover in der kommenden Woche möglich.

Der Arbeitgeberverband wies die Ansprüche erneut zurück. „Verdi will Luxusforderungen durchsetzen. Dazu sind wir nicht in der Lage und in dem defizitären Bereich auch nicht bereit“, sagte Hauptgeschäftsführer Bernd Wilkening der dpa. In Braunschweig gilt aufgrund des Streiks seit Montagfrüh der Ferienfahrplan.

Von der WAZ-Redaktion

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