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Streik: Gähnende Leere und saure Bahn-Kunden

Wolfsburg Streik: Gähnende Leere und saure Bahn-Kunden

Seit gestern Morgen befindet sich die Gewerkschaft Deutscher Lokführer im Streik. Die Fahrgäste müssen sich bis Montag auf Zugausfälle, Verspätungen und längere Reisezeiten einstellen. Auch am Wolfsburger Hauptbahnhof machten sich die Auswirkungen des Streiks gestern deutlich bemerkbar.

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Gähnende Leere: Am Wolfsburger Bahnhof fielen gestern die meisten Züge aus.

Quelle: Photowerk (bas)

Normalerweise herrscht am Wolfsburger Hauptbahnhof tagsüber reger Betrieb. Gestern allerdings waren sowohl die Eingangshalle als auch die Bahnsteige beinahe menschenleer. Nur wenige vereinzelte Fahrgäste waren zu sehen, sie warfen ratlose Blicke auf die Anzeigetafeln. „Zug fällt aus“, stand hinter dem Großteil der angezeigten Verbindungen. Die regelmäßigen Durchsagen, in denen von Ausfällen wegen Streikauswirkungen die Rede war, vermittelten den Wartenden ebenfalls wenig Hoffnung. Einen Zug strich die Bahn zum Ärger der Fahrgäste erst wenige Minuten vor der geplanten Ankunft von der Anzeige. „Nun fällt er doch noch aus - das ist doch nicht zu fassen, ich bin total sauer!“, schimpfte Pendler Philipp Schad.

„Wir sind zwar ausgedünnt, können aber einen stabilen Fahrplan anbieten“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Rund ein Drittel der regulären Züge seien noch im Einsatz. Von Hannover nach Wolfsburg könne sogar ein stündlicher Zugverkehr angeboten werden. „Montag früh sollen alle Züge wieder planmäßig fahren“, so die Sprecherin.

dn

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