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Streik: 30 Wolfsburger Lehrer demonstrierten in Hannover

Wolfsburg Streik: 30 Wolfsburger Lehrer demonstrierten in Hannover

Lehrkräfte von drei Wolfsburger Schulen beteiligten sich gestern am angekündigten Warnstreik. Betroffen waren die Peter-Pan-Schule, die Friedrich-von-Schiller-Schule und die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule. „Da mussten so einige Kinder nach Hause geschickt werden“, berichtete Gerald Kulms von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Aber alle Schulen hatten einen Notfallplan.

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Abfahrt zur Kundgebung in Hannover: 30 Lehrer von Peter-Pan- und Friedrich-von-Schiller-Schule sowie der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule streikten gestern.

Quelle: Photowerk (bs)

Rund 30 angestellte - nicht verbeamtete - Mitarbeiter trafen sich gestern Morgen an der Peter-Pan-Schule. In GEW-Protestkleidung gehüllt, fuhren sie gemeinsam zur Kundgebung nach Hannover. „Wir wollen die gleiche Bezahlung für die gleiche Arbeit wie die verbeamteten Lehrer“, sagte Michaela Hoffmann. Sie ist an der Peter-Pan-Schule beschäftigt. Kollegin Hilke Parnier-Marx machte auf eine andere Ungerechtigkeit aufmerksam. „Ich kämpfe dafür, dass endlich die Ausbildungen aus der früheren DDR anerkannt werden.“ Es könne doch nicht sein, dass die Lehrjahre vieler Kollegen aus der Ex-DDR plötzlich nichts mehr gelten.

Auch Katja Seidel (Friedrich-von-Schiller-Schule) nahm an der Kundgebung in Hannover teil: „Befristete Verträge für Lehrkräfte müssen endlich der Vergangenheit angehören“, betonte sie. „Es kann nicht sein, dass Kollegen immer wieder um ihre Job zittern müssen.“

Das sehen die Gewerkschaften GEW, Verdi und GdP genauso: Erhöhung der Entgelte für angestellte Lehrkräfte um 5,5 Prozent, Ausschluss grundloser Befristungen, tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften, Übertragung auf die Beamten, keine Eingriffe in die betriebliche Altersversorgung - mit diesen Forderungen gehen sie in die Tarifverhandlungen. „Das waren erste Nadelstiche“, betonte GEW-Vertreter Kulms gestern. Man habe aber noch viel mehr in petto.

bis

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