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Street Food Karawane: Burger, Waffeln und Heuschrecken

Event in der Wolfsburger Innenstadt Street Food Karawane: Burger, Waffeln und Heuschrecken

Schon mal Mehlwurm probiert? Die Food Trucks in der Fußgängerzone bieten noch bis Sonntag diese und andere – weniger gewöhnungsbedürftige – Spezialitäten an.

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Köstlichkeit oder Mutprobe: Jens Ringleben (rechts) wagt sich an die gebratenen Heuschrecken.
 

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg.  Wolfsburgs Fußgängerzone ist seit Freitag eine Meile der kulinarischen Köstlichkeiten geworden. Die Karawane„Street Food Events“ macht mit ihren 27 Buden und Ständen dieses Wochenende Station in der City und bietet Mahlzeiten der besonderen Art an.

Afrikanische Currys, amerikanische Burger, ungarische Kartoffelspiralen – wer einmal die Fußgängerzone hinuntergegangen ist, hat schon eine Weltreise hinter sich.

Der ausgefallenste Stand ist dabei sicherlich „Bugs + Friends“, an dem gebratene Heuschrecken und Mehlwürmer angeboten werden. Jens Ringleben hat sich getraut: „Für mich ist das nicht wirklich Überwindung“, so der 42-Jährige. „Die Heuschrecke selbst ist geschmacksneutral. Und so mit Koriander und Zitrone schmeckt sie ganz lecker – knusprig, ein bisschen wie Chips.“

Eine ältere Besucherin sieht Insekten sogar als Nahrungsmittel der Zukunft: „Das sind Eiweißträger – nicht nur in der Dritten Welt wäre das doch eine sinnvolle Alternative zu Schwein und Rind.“

Wem sich der Magen umdreht beim Gedanken an knackende Chitinpanzer zwischen den Zähnen, der wird beim Big Bacon Boy Burger eher fündig. Dort brät Danny Mantei aufwendige mit Speck umwickelte Burger. Der gelernte Koch ist seit Juni jedes Wochenende auf Street Food Veranstaltungen unterwegs: „Es ist alles vorbereitet. Jetzt fehlen nur noch die Leute.“ Viel war am Freitagmittag tatsächlich noch nicht los.

Das ist schade, auch weil der Veranstalter über die Street Food Events Geld einnimmt, das er für Flüchtlingshilfe investiert. Vielleicht lockt der verkaufsoffene Sonntag ja zum Abschluss des Events noch einige Besucher mehr in die Innenstadt.

Von Frederike Müller

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