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Strauss Innovation droht die Insolvenz

Wolfsburg Strauss Innovation droht die Insolvenz

Strauss Innovation ist in Schwierigkeiten geraten - dem Traditionsunternehmen droht die Insolvenz. In Wolfsburg gibt es seit 2006 eine Filiale.

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Strauss Innovation in Wolfsburg: Der Betrieb läuft zunächst normal weiter.

Quelle: Foto: Hensel

Gestern wurde zunächst ein Antrag auf ein sogenanntes Schutzschirmverfahren gestellt, mit dem sich Strauss in Eigenregie wieder auf Kurs bringen will.

Der Antrag ermöglicht, dass der Betrieb in allen Geschäften zunächst weiterlaufen kann; die Bundesagentur für Arbeit übernimmt drei Monate die Gehaltszahlungen der rund 1400 Mitarbeiter. Währenddessen hat Strauss im Rahmen des Schutzschirmverfahrens drei Monate Zeit, einen Insolvenzplan zu erstellen, dann muss ein Gericht über die Insolvenz entscheiden. Ziel dieser Vorgehensweise: Das Unternehmen saniert sich in Eigenregie mit einem vom Gericht bestellten Sachverwalter. Grund der aktuellen Krise: Das Wetter, weil Strauss stark auf Saisonware setzte. Der vorherige lange Winter sowie ein kurzer Sommer hätten 2013 auf die Kauflaune gedrückt.

In den nächsten zwei Monaten soll die Geschäftsführung einen Plan zur Sanierung des Unternehmens ausarbeiten, so ein Sprecher. Für die Mitarbeiter der knapp 100 Filialen, darunter auch Wolfsburg, gäbe es noch keinen Grund zur Sorge: „Wir glauben fest daran, dass wir eine Fortführung des Unternehmens sichern können.“

Zuletzt hatte es mehrere Übernahmen des ehemaligen Familienunternehmens gegeben, 2011 kaufte Sun Capital Partners Strauss.

üt

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