Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Straßenreinigung: Viele zahlen mehr, einige zahlen weniger

Änderung in Wolfsburg Straßenreinigung: Viele zahlen mehr, einige zahlen weniger

In Wolfsburg ändern sich im kommenden Jahr die Gebühren für die Straßenreinigung, mit der Folge, dass viele etwas mehr bezahlen, einige etwas weniger. Am Ende soll es aber vor allem gerechter zugehen.

Voriger Artikel
Martin Kind: Team als Schlüssel zum Erfolg
Nächster Artikel
Schwächeanfall: 78-Jähriger überschlägt sich mit seinem Pkw

Straßenreinigung: Die Gebühren ändern sich in Wolfsburg im kommenden Jahr.
 

Quelle: Foto: Archiv

Wolfsburg.  Ab 2018 ändern sich die Straßenreinigungsgebühren in Wolfsburg. Grund ist eine gesetzliche Änderung in Niedersachsen, deren Ziel: „Jeder soll nur noch für die Leistung bezahlen, die er erhält“, erklärt Erster Stadtrat Werner Borcherding. Für Gebührenzahler bedeutet die neue Verordnung: Viele zahlen etwas mehr, einige zahlen etwas weniger.

Wie hoch die Kosten für die Straßenreinigung ab nächstem Jahr genau sind, sei „von Ortsteil zu Ortsteil unterschiedlich“, erklärt Anja Huttner von den Bürgerdiensten. Gerade rechnen Experten der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS) fleißig, wie hoch die Gebühren für die Anlieger sein werden, am 20. Dezember entscheidet dann der Rat darüber. Anschließend werden die Bescheide verschickt. So viel kann WAS-Chef Dr. Herbert Engel aber sagen: „Bei einer wöchentlichen Reinigung im Sommer und einer Winterreinigung sind pro Frontmeter rund sieben Euro Gebühr fällig.“

Das ist eine Erhöhung von zehn Prozent gegenüber der bisherigen Einheitsgebühr von 5,50 Euro, die bislang jeder Anlieger zu zahlen hatte, egal ob bei ihm vor der Haustür regelmäßig gekehrt wurde oder nicht. Das war dem Niedersächsischen Städtetag zu pauschal, deshalb forderte er eine neue Gebührenverordnung. Und die sieht keine Einheitsgebühr vor, sondern eine Trennung in Sommer- und Winterreinigung. Außerdem gibt es künftig nicht mehr die 50:50 Kostenteilung zwischen Stadt und Anlieger – das war eine spezielle Regelung in Wolfsburg. Anlieger müssen künftig 75 Prozent zahlen. Damit die Kosten für die Anlieger nicht zu stark steigen, hat die WAS noch geschaut, wo sie einsparen kann, erklärt Borcherding.

Im Zuge der neuen Verordnung, die die Stadt ab sofort in allen Ortsräten vorstellt, passte sie die Reinigungsklassen (Reinigungskriterien) an und ordnete neu, welche Straßen die WAS in Winter und/oder Sommer reinigt.

Von Sylvia Telge

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr