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Straftaten leicht rückläufig - Aufklärungsquote aber auch

Kriminalitätsstatistik 2016 Straftaten leicht rückläufig - Aufklärungsquote aber auch

Die Zahl der Straftaten in Wolfsburg ist 2016 im Vergleich zu 2015 leicht zurück gegangen, die Aufklärungsquote auch. Auf besorgniserregend hohem Niveau bewegt sich weiter die Zahl der Wohnungs- und Wohnhauseinbrüche (286) - und es gab nicht weniger als elf versuchte oder vollendete Tötungsdelikte.

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Wolfsburg: Kriminalitätsstatistik 2016.

Quelle: Britta Schulz

Wolfsburg. Das sind die Kernaussagen der Kriminalitäts-Statistik, die die Polizei gestern vorstellte.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick: 8988 Straftaten insgesamt (2015: 9606); Aufklärungsquote 55,3 Prozent (57,4 Prozent); Tatverdächtige 3475 (3787), davon 1121 Ausländer (1024) und 318 Kinder oder Jugendliche (408). Es gab 286 Einbrüche in Wohnungen oder Wohnhäuser (2015: 301; 2014: 200), die Aufklärungsquote stieg in diesem Bereich auf gute 30,4 Prozent (2015: 19,6 Prozent, 2014: 18 Prozent). Die Straftaten rund ums Automobil sind in der VW-Stadt weiter rückläufig: 457 nach 575 im Vorjahr. Der kommissarische Inspektionsleiter Olaf Gösman, der vorübergehend aus Hannover nach Wolfsburg abgeordnet ist, sprach angesichts zahlreicher Tötungsdelikte, Einbrüche und Containerbränden von einer „anspruchsvollen Kriminalitätslage“, die man in der Regel ohne Unterstützung von außen bewältigen müsse: „Und dafür macht die Polizei hier einen guten Job.“

Was wenige Bürger mitbekommen, den Bürgern in Uniform aber zunehmend Sorge bereite, sei die steigende Gewaltbereitschaft gegenüber Polizisten. „Das Klima wird rauer“, glaubt Gösmann beobachtet zu haben. Wenn, wie in der Borsigstraße, einem Beamten in den Bauch gebissen oder Kollegen bespuckt werden, „dann ist das widerlich.“ Auch wenn Autofahrer bei Kontrollen auf Beamte zu rasten, frage er sich: „Werden Polizisten überhaupt noch als Menschen betrachtet?“

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