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Stadt Wolfsburg Stopp die Diskriminierung: So wird der Welt-Aids-Tag in Wolfsburg begangen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stopp die Diskriminierung: So wird der Welt-Aids-Tag in Wolfsburg begangen
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12:20 22.11.2018
Alfred Lux, Vorsitzender der Aids-Hilfe: Es werden wieder die limitierten Teddys für die gute Sache verkauft, Quelle: Claudia Jeske
Stadtmitte

Schirmherr der Veranstaltung im Rathaus ist Thomas Zernechel, Leiter der VW-Konzernlogistik.

Weltweit wird der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember begangen. Auch in der Volkswagenstadt sammeln DFreiwillige Spenden für die Wolfsburger Aids-Hilfe, darunter Mitglieder des Wolfsburger Rates. Zudem werden die roten Solidaritätsschleifen verteilt.

Welt-Aids-Tag findet jedes Jahr am 1. Dezember statt

Seit 1988 wird er in Wolfsburg jährlich. Mit zahlreichen Aktionen dazu aufgerufen, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spendengalas mit großem Promi-Engagement.

Daten & Fakten zu HIV

Weltweit leben etwa 36, 7 Millionen Menschen mit dem HIV-Virus.

2016 kam es zu 1,8 Millionen Neuinfektionen, davon 160.000 bei Kindern.

Nur 57 Prozent der Betroffenen haben bislang Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten.

Seit Anfang der 80er Jahre bis 2015 haben sich etwas 78 Millionen Menschen mit HIV infiziert. 35 Millionen Menschen sind bereits an den Folgen gestorben.

Mit fast 43 Prozent aller HIV-Neuinfektionen ist Ost- und Südafrika am stärksten betroffen

Besonders in Ost-Europa und Zentralasien ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen, 2016 allein um 190.000.

In Deutschland leben heute rund 90.000 Menschen mit HIV.

Etwa 30.000 Menschen sind bereits an den Folgen von Aids folgen.

Im Jahr 2015 gab es insgesamt 3200 gesicherte HIV-Neudiagnose.

Aids ist eine Schwäche des körpereigenen Abwehrsystems, die durch den Immunschwächevirus HIV (= Human Immunodeficiency Virus) verursacht wird. Die Abkürzung AIDS steht für die englische Bezeichnung „Acquired Immune Deficienay Syndrome“ und heißt auf deutsch „Erworbener Immundefekt“. Hat man sich mit dem-Virus angesteckt, werden die Zellen angegriffen, die für die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind. Die Zellen sind so nicht mehr in der Lage, ihre Abwehrfunktion zu erfüllen und werden schließlich sogar ganz zerstört.

„Der Welt-AIDS-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft - weltweit wie auch in Europa und Deutschland - daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist“, sagt Alfred Lux, Vorsitzender der Wolfsburger Aids-Hilfe.

Keine Diskriminierung von Aids-Kranken

Die diesjährige Gemeinschaftsaktion stellt das Thema „Antidiskriminierung“ von Menschen mit HIV ins Zentrum und soll die Betrachter zur Reflexion ihrer eigenen Verhaltensweisen anregen. In Deutschland leben aktuell rund 90.000 Menschen mit HIV, etwa 30.000 sind bisher in Deutschland an den Folgen von Aids gestorben.

Von der Redaktion

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