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Stop and Go rund um den Mörser Knoten

Verkehrschaos Stop and Go rund um den Mörser Knoten

Eine kurzfristige Änderung der Verkehrsführung in der Baustelle auf der A 39 sorgte am Dienstag dafür, dass sich der Verkehr kilometerlang nach Wolfsburg zurück staute. Viele Autofahrer wollten am Mörser Knoten abfahren – dort sorgte die neue Ampel für das nächste Problem.

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Stop and Go: Rund um den Mörser Knoten ging am Dienstag zeitweilig fast gar nichts.

Quelle: Ulrich Franke

Wolfsburg. Auf eine harte Geduldsprobe gestellt wurden Autofahrer am Dienstag auf der A 39 in Richtung Süden sowie rund um den gesamten Mörser Knoten. Am späten Nachmittag herrschte stundenlang Stop-and-Go-Verkehr, im Schritttempo quälten sich die Blechlawinen nach vorn. Grund war ein Rückstau von der Baustelle auf der A 39.

Dort musste kurzfristig „die Verkehrsführung innerhalb der Baustelle verändert werden, wodurch es zu Behinderungen in der Baustelle kam“, sagte Fachbereichsleiter Michael Peuke von der Landesbehörde für Straßenbau auf Anfrage der WAZ. „Es handelte sich um einen Sonderfall.“ Komisch nur, dass es am Mittwoch kaum besser aussah...

Viele versuchten, dem Stau zu entgehen

Von der Braunschweiger Straße war kaum ein Auffahren auf die Autobahn möglich, aber auch am und auf dem Mörser Knoten standen die Autos mehr, als dass sie fuhren. Viele versuchten, dem Stau durch Abfahren am Mörser Knoten in Richtung Hattorf zu entgehen. Doch die neue Ampel auf dem Mörser Knoten war mit ihrer viel zu kurzen Grünphase nicht in der Lage, die Verkehrsmengen zügig abzuführen; der Rückstau reichte bis Ehmen. Man werde das in den nächsten Tagen beobachten, um gegebenenfalls reagieren zu können, sagt Peuke, Vorerst allerdings sei nicht an eine Änderung der Ampelschaltung gedacht.

Die Straße ist 35 Jahre alt

Und warum muss die Fahrbahn auf der A 39 überhaupt erneuert werden, obwohl sie optisch intakt wirkt? Die Straße sei 35 Jahre alt, die letzte Deckenerneuerung vor zwölf Jahren erfolgt, erklärt Peuke. Die (untere) Befestigung entspreche nicht mehr heutigen Standards und weise durch die starke Beanspruchung mit zehntausenden Pendlern täglich bereits alterungsbedingte Schäden auf: „Die würden sich mit zunehmender Dauer deutlich auf die oberen Schichten ausdehnen.“

Von Ulrich Franke

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