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Stadt Wolfsburg Stolperfalle in der Fuzo: Kein Schmerzensgeld
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stolperfalle in der Fuzo: Kein Schmerzensgeld
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00:26 16.01.2015
Bitter enttäuscht: Nachdem Martin Simon im November über eine Stolperfalle am Glasdach gestürzt war, gab es von der Stadt bis heute nicht mal eine Entschuldigung. Quelle: Photowerk (bs)
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Das war passiert: Mitte November wurde der Weihnachtsmarkt vorbereitet und das Schild „Hugo-Bork-Platz“ für den Aufbau der Buden entfernt. Der Sockel des Straßenschildes ragt aber wenige Zentimeter über das Pflaster hinaus - und über diesen Sockel stolperte Simon Mitte November. „Ich schob mit meinem Fahrrad über den Platz, entsorgte etwas in der Mülltonne und stürzte dann über die Verankerung des Schildes“, schildert der 76-Jährige. Er schlug sich die Hände auf, demolierte seine Brille und hatte nach dem Sturz Rückenprobleme. „Um andere Bürger auf die Stolperfalle aufmerksam zu machen, habe ich die Stelle sogar eigens mit einem roten Fähnchen kenntlich gemacht“, so Simon.

Doch die Stadt lehnt seine Schadensersatz-Forderung ab und verweist auf ein Urteil in einem ähnlichen Fall. Stadtsprecher Ralf Schmidt erklärt: „Unser Rückversicherer hat einen Schadensersatz (...) abgelehnt, mit dem Hinweis, dass bei der vorgefundenen Situation eine eigene Verantwortung besteht und auf Bürgersteigen auf eventuelle Hindernisse zu achten sei.“ In gleichgelagerten Fällen wurde eine Haftung abgelehnt, dieser Stellungnahme schließt sich die Stadt an.

Simon ist von der Verwaltung enttäuscht. „Ich dachte, man gesteht dort Fehler ein und entschuldigt sich zumindest bei mir“, so der Senior.

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