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Störfall im Wasserwerk: Zu hoher Verbrauch

Wolfsburg Störfall im Wasserwerk: Zu hoher Verbrauch

Mit Hochdruck suchen Wasserverband Vorsfelde und LSW den Fehler, der am Dienstagabend zum Stromausfall im Wasserwerk Eischott führte - hunderte Wolfsburger Haushalte standen für etwa eine Stunde ohne Wasser da (WAZ berichtete).

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Wasserwerk in Eischott: Hier kam es zu dem Störfall.

Quelle: Photowerk (he)

Das Problem: Wolfsburgs Wasserverbrauch ist so hoch wie seit 1960 nicht mehr - Pumpen und Leitungsnetz arbeiten am Limit.

Den Vorfall am Dienstag erklärt sich der Geschäftsführer des Wasserverbandes Vorsfelde, Andreas Vogel, so: „Vereinfacht gesagt war zu einem bestimmten Zeitpunkt der Wasserverbrauch zu hoch und zu viel Druck auf den Pumpen - im Trafo im Wasserwerk Eischott flog eine Sicherung raus.“ Der Schaden selbst war nach einer Stunde behoben, jetzt sucht die LSW - Kooperationspartner des Wasserverbands - nach der genauen Ursache. Wie viele Haushalte genau vom fehlenden Wasser betroffen waren, wusste Vogel gestern noch nicht: „Der Schwerpunkt war Brackstedt.“ Nach WAZ-Informationen waren auch Vorsfelde und Wendschott betroffen. Das sind einige hundert Haushalte.

Brackstedts Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns ist durchaus beunruhigt: „Mir berichten immer wieder Bürger von Schwankungen im Wasserdruck. Eltern können ihre Kinder abends nach einem schweißtreibenden Sommertag nicht duschen, weil es aus dem Duschkopf nur tröpfelt statt läuft.“

Wasserverbands-Geschäftsführer Andreas Vogel kennt das Problem: „Der Wasserverbrauch in Wolfsburg ist im Moment so hoch wie seit 1960 nicht mehr.“ Da kämen die jetzige Technik und das aktuelle Leitungsnetz an ihre Grenzen. „Technische Ausfälle sind so kaum vermeidbar.“ Aber, so die frohe Botschaft: „Wir arbeiten an einer Lösung.“ So sei der Neubau von Wasserbehältern geplant.

bis

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