Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Stinkende Substanz löst Feuerwehreinsatz aus

Wolfsburg Stinkende Substanz löst Feuerwehreinsatz aus

Großeinsatz der Berufsfeuerwehr gestern Abend in der Halleschen Straße 18 b in Westhagen: Bürger meldeten eine verdächtig stinkende Substanz auf dem Rasen.

Voriger Artikel
Zwei Verletzte nach Streit bei Familienfeier
Nächster Artikel
Nordkopf-Tower: Stadtwerke bauen Hochhaus

Großeinsatz in Westhagen: Bürger meldeten eine stinkende Substanz an der Halleschen Straße 18 b. Einsatzkräfte nahmen Proben und gaben Entwarnung – es war ein Schädlingsbekämpfungsmittel. Die Anwohner waren beunruhigt, durften lange nicht ins Haus.

Quelle: Photowerk (gg)

Der Gefahrgutzug der Feuerwehr rückte aus, sperrte das Grundstück ab - und gab nach fast zwei Stunden endlich Entwarnung: Jemand hatte ein chemisches Mittel zur Kleintierbekämpfung verstreut - bei Nässe fängt es an zu stinken.

Der Einsatz begann gegen 19.30 Uhr: Die Berufsfeuerwehr rückte in die Hallesche Straße aus, um sich die verdächtigen Körner auf dem Rasen anzusehen. Sicherheitshalber riefen die Einsatzkräfte den Gefahrgutzug zu Hilfe und sperrten das Grundstück ab: „Solange wir nicht wissen, was das für eine Substanz ist, darf keiner rein oder raus“, betonte Einsatzleiter Michael Vukelic. Die Gefahrgut-Profis näherten sich den Kügelchen unter Atemschutz und analysierten immer wieder Proben.

Viele Anwohner beobachteten den Feuerwehreinsatz aus sicherer Entfernung: „Ich habe schon ein mulmiges Gefühl, weil ich nicht weiß, was das für eine Substanz ist“, sagte Ariane Socha. Auch Lilli Podkidyschwe machte sich Sorgen: „Kann man das nicht einfach weg nehmen?“ „Ein wenig unsicher“ fühlte sich Martyna Brückner. Dann endlich die Erlösung: „Es ist ungefährlich“, sagte Einsatzleiter Vukelic. „Vermutlich Calciumcarbit - ein Mittel zur Kleintierbekämpfung.“ Etwa Maulwürfe oder Wühlmäuse. Die Feuerwehrleute setzten den gesamten Rasen unter Wasser: „Damit lösen wir das Mittel auf“, erklärte Vukelic. „Es bestand aber zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Menschen.“ Auch Verletzte habe es keine gegeben. Nach dem Einsatz durften die Bewohner den Rasen wieder gefahrlos betreten. „Gottseidank“, freute sich Nachbarin Michaela Miklis. „Schön, dass nichts Schlimmeres passiert ist.“ Gegen 22 Uhr rückten die letzten Einsatzkräfte aus der Halleschen Straße wieder ab.

bis

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Borth im Radio - der wöchentliche Talk mit WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr

Fallersleben: Feuerteufel legt acht Brände