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Stadt Wolfsburg Sternsinger starten unter dem Sternenhimmel
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Sternsinger starten unter dem Sternenhimmel
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09:00 05.01.2018
Gruppenbild: Die Sternsinger sind jetzt auf den Weg. Erstmals erfolgte der offizielle Start im Planetarium statt in einer Kirche  Quelle: Sebastian Bisch
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Wolfsburg

 Erstmals startete in diesem Jahr die Sternsinger-Aktion nicht wie sonst in einer katholischen Kirche. „Eine geniale Idee meiner Mitarbeiter“, sagte Dechant Thomas Hoffmann über die Zusammenarbeit mit dem Planetarium. Rund 40 Kinder und Jugendliche erfuhren hier vor der Aussendung am Donnerstag, wie der Stern von Bethlehem vielleicht ausgesehen hat. Ihm folgten einst die heiligen drei Könige, die die Sternsinger darstellen.

Im Vorraum des Planetariums: Mit Gitarrenbegleitung stimmten die Kinder nach einem Vortrag Lieder an Quelle: Sebastian Bisch

Rudolf Michalik ist freier Mitarbeiter im Planetarium. Er hatte einen Vortrag zum Thema, der zum Standard-Programm gehört, kindgerecht gekürzt und formuliert. Allerdings startete die Vorstellung wegen technischer Probleme mit Verspätung. Das hatte zur Folge, dass auch die Besucher des anschließenden, regulären Programms noch in den Genuss von Sternsinger-Lieder kamen.

Erwachsene Helfer begleiten die Sternsinger

Dekanatsreferentin Antonia Przybilski und Gemeindereferentin Patricia Hinz sowie etwa 25 weitere Helfer der Aktion begleiten die Kinder in den nächsten Tagen. Zum Start verteilte das Team gesegnete Kreide. Damit schreiben die Sternsinger Segenswünsche an Haustüren – nicht nur in der städtischen Christophorus-Gemeinde, sondern auch in den Orts- und Stadtteilen; und sogar im Rathaus. In den Gemeindebüros konnten sich alle anmelden, die Besuch von Sternsinger-Kindern bekommen und im Gegenzug für Hilfsprojekte spenden wollen.

Große Begeisterung

„Ihr macht sichtbar, dass es Menschen gibt, die sich für andere einsetzen“, gab Patricia Hinz den Gruppen mit auf den Weg. Zur WAZ sagte sie: „Die Begeisterung der Kinder ist groß.“ Und dem Planetariums-Team dankte die Kirche für die gute Kooperation. Die Idee war übrigens während einer Gottesdienst-Aktion beim „Tag der Niedersachsen“ in Wolfsburg entstanden.

Von Andrea Müller-Kudelka

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