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Stadt Wolfsburg Stephanuskirche wird 50 Jahre alt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stephanuskirche wird 50 Jahre alt
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06:01 09.11.2018
Fast seit Anfang an mit dabei: Elisabeth Stöckel engagiert sich seit Jahrzehnten aktiv in der Stephanuskirche. Quelle: Boris Baschin
Detmerode

Sie ist so progressiv wie sie aussieht: Die Stephanuskirche in Detmerode wird 50 Jahre alt. Das feiert die Gemeinde, die drei Jahre älter ist als der Bau des finnischen Star-Architekten Alvar Aalto: Von Freitag bis Sonntag, 30. November bis 2. Dezember, gibt es ein großes Fest. Und das ist nicht so wie übliche Kirchen-Jubiläumsfeste.

Statt einer Chronik gibt es eine Ausstellung mit zehn Tafeln, die Ereignisse in den vergangenen fünf Jahrzehnten beleuchten. Wer möchte, kann auf den Plakaten eigene Erinnerungen hinzufügen. Eröffnung der Schau ist am 1. Dezember um 16.15 Uhr, ab 19.30 Uhr treffen sich dann ehemalige und aktive Teamer in der „Gruft“. „Wir haben schon 60 Anmeldungen“, freut sich Elisabeth Stöckel, die seit vielen Jahrzehnten im Kirchenvorstand aktiv ist. Die „Gruft“ ist seit fünf Jahrzehnten ein sehr beliebter Treffpunkt für junge Leute.

Kirche entstand zur Zeit der Studentenbewegung

Die Stephanuskirche entstand in einer bewegten Zeit, von 1966 bis 1968, also mitten in der Studentenbewegung. Pastoren wie Heinrich Grosse und Eckhard Fedrowitz , die in die Stephanuskirche kamen, brachten diese Stimmung mit nach Detmerode. Frieden in der Welt, Projekte für Entwicklungsländer, Demos – all das waren Themen in der Gemeinde. „Es waren alles junge Pastoren, die sehr engagiert waren“, erzählt Anke Döding, die seit acht Jahren Pastorin in der Gemeinde ist. Sie und ihre Kollegin Charlotte Kalthoff und Diakon Hans-Jürgen Thoms betreuen zurzeit die Gemeinde. Das ist wenig Personal im Vergleich zu den Anfängen der Stephanuskirche: Da gab es drei Pastoren und zwei Diakone. Damals gab es auch 10.000 Gemeindemitglieder, heute sind es nur noch 2500, denn die Bewohnerzahl des Stadtteils ist geschrumpft.

Enge Zusammenarbeit mit katholischer Gemeinde

Eins ist in den 50 Jahren geblieben: Die enge Zusammenarbeit mit der katholischen St.-Raphael-Gemeinde in Detmerode. „Das haben wir schon gemacht, als die Ökumene sonst noch kein Thema war“, sagt Elisabeth Stöckel. Die Arbeit der Raphael-Gemeinde fand sogar einige Zeit in der Stephanuskirche statt, weil ihr Gebäude noch im Bau war.

Die Kirche von Alvar Aalto hat noch zwei Besonderheiten: Sie ist mitten in einem Einkaufszentrum, damit niemand Schwellenangst hat – und sie hat keine Glocken. Der Grund dafür ist der Untergrund: Das Gebäude steht auf aufgeschüttetem Bauschutt und der ist nicht stabil genug für einen Turm mit großen Glocken.

Von Sylvia Telge

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