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Stadt Wolfsburg Stephan Weil war in Wolfsburg: VW, Flüchtlinge und E-Mobilität
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stephan Weil war in Wolfsburg: VW, Flüchtlinge und E-Mobilität
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22:27 07.08.2017
Viele Antworten in Wolfsburg: Ministerpräsident Stephan Weil stellte sich am Montagabend den Fragen von rund 100 Besuchern. Quelle: Gero Gerewitz
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Wolfsburg

Wie oft kommt Stephan Weil (SPD) noch als Ministerpräsident nach Wolfsburg? Angesichts der Regierungskrise von Rot-Grün in Hannover und der für 15. Oktober angesetzten Neuwahl ist das zumindest ungewiss. Am Montagabend aber beantwortete er in der Reihe „Auf ein Wort mit Stephan Weil“ im Haus der Jugend in der Innenstadt etliche Fragen. Dabei stellte sich der 58-Jährige durchaus auch ungemütlichen Themen.

Fragen auf Bierdeckeln

An die 100 Besucher waren ins Haus der Jugend gekommen, darunter viele Wolfsburger SPD-Leute, aber zum Beispiel auch Vertreter des Stadtschülerrats. Der Clou: Weil hielt keine Rede, sondern beantwortete Fragen, die die Besucher auf Bierdeckel schrieben und welche SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer und SPD-Bundestagskandidat Falko Mohrs dann vorlasen.

Thema VW: Unionsfraktionsvize Michael Fuchs hatte in Berlin die Abschaffung des VW-Gesetzes verlangt. Dazu Weil: „Es war in Niedersachsen immer Konsenz, dass wir zu dem Gesetz stehen.“ Für die SPD gelte das weiterhin, die CDU müsse nun sagen, ob sie Fuchs’ Meinung teilt.

Flüchtlingen eine Chance geben

Thema Flüchtlinge: Die Lage habe sich beruhigt, Weil sorgt sich aber, dass die Integration nicht immer funktioniere. Grundlegend gelte aber: „Viele sind in tiefster Not zu uns gekommen und wir müssen ihnen eine Chance geben.“ Bei der Ausbildung heiße dies auch, Betriebe finanziell zu unterstützen.

Weiter ging es zum Beispiel um die Türkei („Unerträglich, was Erdogan dort mit Journalisten macht“), Umwelt („Je schneller wir aus der Kohle rauskommen desto besser“), Unterrichtsversorgung („Wir stehen bei 98 Prozent, ich möchte wieder über 100 kommen“) und E-Mobilität („Da habe ich mir in den nächsten Jahren in Niedersachsen noch viel vorgenommen“).

Am Ende gab’s viel Applaus für den (Noch-)Ministerpräsidenten.

Von Kevin Nobs

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