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Stendal: Prozess um Diebstahl aus VW-Werk fortgesetzt

VW-Bande: Autoverkauf platzte Stendal: Prozess um Diebstahl aus VW-Werk fortgesetzt

Im Prozess gegen die VW-Bande am Landgericht Stendal schweigt der angeklagte frühere VW-Mitarbeiter (41) aus Wolfsburg weiter eisern. Am zweiten Verhandlungstag sagte gestern ein Autohändler als Zeuge aus, dem die Angeklagten einen aus dem VW-Werk gestohlenen Tiguan angeboten hatten.

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„Die Sache war mir zu heiß“, sagte der aus Osteuropa stammende Autohändler. Ihm soll im Herbst 2009 einer von vier gestohlenen fabrikneuen Tiguan angeboten worden sein. Listenpreis 38.458 Euro, Kaufpreis 17.500 Euro. Einer der Angeklagten (60), ein Reifenhändler aus Sachsen-Anhalt, hatte dem Autohändler den niedrigen Kaufpreis angeblich so erklärt: Der Wagen sei „abgeschrieben“, leicht beschädigt und könne so preiswert erworben werden. Der Autohändler schöpfte aber Verdacht. Offensichtlich sei für ihn gewesen, dass die Papiere nicht mit dem Tiguan übereinstimmten. Ihm sei klar gewesen, „der ist geklaut“.
In dem Prozess mit fünf Angeklagten steht ein Wolfsburger (41) im Mittelpunkt, der neben den vier Tiguan noch einen Touran mit Passierscheinen einer VW-Partnerfirma von unterschiedlichen VW-Parkplätzen durch das VW-Tor Ost geschleust haben soll. Wie genau, das blieb auch gestern ungeklärt. Ein angeblicher Komplize, der als Zeuge aussagen sollte, verweigerte gestern die Aussage. Der Prozess wird heute am Landgericht Stendal fortgesetzt.

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